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Gifhorn Stadt Rüdiger Hoffmann analysiert die Absurditäten des Alltags
Gifhorn Gifhorn Stadt Rüdiger Hoffmann analysiert die Absurditäten des Alltags
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15:00 21.09.2018
„Ja, hallo erstmal“: Rüdiger Hoffmann brachte mit seinen ruhig vorgetragenen, naiv-unschuldigen Erzählungen das Publikum zum Lachen. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

„Ja, hallo erstmal“. Dieses Markenzeichen des Kabarettisten Rüdiger Hoffmann leitet grundsätzlich seine Betrachtungen über einen absurden Alltag und dessen Auswüchse ein, die das Publikum einfach nicht kalt lassen können.

Eine Prise Humor vereinfacht das Leben erheblich

Dem voll besetzten Zuschauersaal eröffnete Hoffmann in seiner emotional beherrschten Art als erstes, er habe eine Mitmachnummer. Und: „Ich nehme am liebsten die, die nach unten schauen.“ Die unsichere Unruhe quittierte er dann mit der Feststellung, dass eine Prise Humor im Alltag das Leben erheblich vereinfache.

Seine Erzählungen über den letzten Camping-Urlaub zwischen Hundetoilette, Fußballplatz ohne Netz im Tor und Minigolfanlage ließ die Gesundheit des Publikums aufgrund reichlicher Lachsalven entsprechend ansteigen.

Das tiefe Durchatmen ins Mikrofon

„Ich weiß nicht, ob Sie’s schon wussten“, aber Hoffmanns ruhig nuancierte Betrachtungen, das tiefe Durchatmen ins Mikrofon, das die nächste Pointe ankündigt, sein verschmitztes Lächeln und das Naiv-Unschuldige seiner Ausführungen sorgten für ausgelassene Stimmung und muskelkaterverdächtige Lachsalven im Publikum. Und nicht zuletzt die Erkenntnis: Man soll die Dinge nicht zu ernst nehmen, dann lebt es sich viel leichter. Vielleicht sogar mit der Akupunktur-App, auch wenn nicht ganz klar ist, wie tief die Stecknadeln denn nun in den Körper müssen.

Nicht einmal sich selbst nimmt Hoffmann allzu ernst

Nicht einmal sich selbst nimmt er allzu ernst. Über die eigene Bauchredner-Nummer mit Handpuppe sagte Hoffmann: „Das muss man nicht machen, kann man aber – wenn man’s drauf hat.“

Unterhaltung ist alles, gern absurd, schwarz und auch mal flach, aber immer leicht und fröhlich. Entsprechend gut gelaunt forderte das Publikum zum Schluss unter viel Beifall mehrere Zugaben.

Von Stephanie Dorer

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