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Rübenkampagne im Kreis: Bald fahren 14.000 Laster los

Gifhorn Rübenkampagne im Kreis: Bald fahren 14.000 Laster los

Kreis Gifhorn. Für 480 Landwirte im Kreis Gifhorn ist das eine wichtige Marke im Jahreslauf: Die Zuckerrübenkampagne ist gestartet. Der Zuckergehalt in den Rüben ist viel versprechend hoch - doch das hat auch eine Kehrseite.

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Rübenkampagne: 14.000 Laster bringen die Ernte in die umliegenden Fabriken.

Quelle: Archiv

Gifhorn. Auf 5350 Hektar Fläche bauen 480 Landwirte im Kreis Gifhorn Zuckerrüben an, so Rüdiger Fricke von der Landwirtschaftskammer. Fast 14.000 Lastwagen-Ladungen voller Rüben werden sie während der Kampagne in Richtung Zuckerfabriken Uelzen, Clauen, Schladen und Kleinwanzleben auf die Reise schicken. „Die werden im Verkehr aber nicht auffallen“, verspricht Fricke. Es seien inzwischen ganz normale Lastwagen, keine landwirtschaftlichen Züge, die den Transport abwickelten. Und zwar an sechs Tagen in der Woche rund um die Uhr. „An einigen Stellen kommt es durchaus mal auch zu Straßenverladungen.“ Dort bittet Fricke die Autofahrer um Vorsicht.

Die Ladung verspricht im Moment besonders süß zu werden, sagt Fricke. Bereits zu Anfang der Kampagne hätten die Rüben einen Zuckergehalt von 18 Prozent. 16 bis 18 seien normal - und: „In der Regel steigen die Zuckergehalte bis Mitte Oktober.“ Doch die Sache hat einen Haken. Der Zuckergehalt könne schnell wieder runter gehen, wenn es Regen gebe, erläutert Fricke. Und den ersehnten sich die Landwirte dringend. „Auch gerne viel.“ Denn der hohe Zuckergehalt sei die Folge von viel Sonne - was einen Rosineneffekt mit hohem Zuckergehalt aber Einbußen beim Ertrag zur Folge habe - und wenig Niederschlag. Gerade letzterer verursache Trockenheit, die wiederum die Ernte der Zuckerrüben erschwere. „Der Boden ist zu hart, die Rüben können bei der Ernte abbrechen. Das ist eher hinderlich.“

rtm

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