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Rote Rosen werben für bessere Finanzierung der Altenpflege

Gifhorn Rote Rosen werben für bessere Finanzierung der Altenpflege

Gifhorn. Rote Rosen für eine bessere Pflege: Auch in Gifhorn haben zum Tag der Pflege am Donnerstag Mitarbeiter der Diakonie Kästorf und der Diakoniestationen im Kreis die Blumen verteilt, um auf die Probleme in der Branche aufmerksam zu machen.

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„Die Situation in der Altenpflege ist mehr als kritisch“: Darauf machten Diakonie Kästorf und Diakoniestationen gestern mit dem Verteilen von roten Rosen in Gifhorn aufmerksam.

Quelle: Cagla Canidar

Gifhorn. 400 in der Werkstatt für Behinderte entdornte rote Rosen brachten die neun Pflegekräfte in der Fußgängerzone an den Mann und die Frau. Und die Passanten seien schnell zu Gesprächen bereit gewesen, sagen Ute Szameikat und Michael Möller. „Die Leute sind mit dem Thema befasst“, hat Möller festgestellt. Sie stellten ihm zufolge konkrete Fragen zu eigenen Problemen oder berichteten von eigenen Erfahrungen.

„Die Situation in der Altenpflege ist mehr als kritisch“, sagt Diakonie-Sprecherin Ingetraut Steffenhagen. Die Mitarbeitenden in den Einrichtungen seien sehr engagiert am Werk und leisteten gute Arbeit - bei immer mehr Zeitdruck.

„Die unzureichende Finanzierung gefährdet allerdings zunehmend die gute Versorgung der pflegebedürftigen Menschen und geht zu Lasten der Pflegekräfte.“ Bei den aktuellen Pflegesätzen sei Zeit für Gespräche und Zuwendung nicht mehr drin.

In den Pflegeheimen der Diakonie Kästorf betreuen 350 Mitarbeitende 450 alte Menschen. Im ambulanten Bereich kümmerten sich die 160 Frauen und Männer im Dienst der Diakoniestationen um 620 Pflegebedürftige im Kreis Gifhorn.

rtm

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