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Rollsplitt auf Umleitungsstrecke nervt Autofahrer

Isenbüttel Rollsplitt auf Umleitungsstrecke nervt Autofahrer

Isenbüttel/Calberlah. Die Umleitung der Tangenten-Baustelle stellt Autofahrer gleich auf eine dreifache Probe: Erstens Umweg, zweitens unflexible Ampelschaltungen und drittens auch noch Rollsplitt.

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Isenbüttel: Auf der L 292 zwischen Isenbüttel und Calberlah wurde Rollsplitt gestreut – dabei ist die Strecke als Umleitung für die stark befahrene und zurzeit gesperrte Tangente ausgewiesen.

Quelle: Photowerk (til)

Mit der Sperrung der Tangente zwischen Moorstraße und Tankumsee-Kreuzung haben sich die meisten Autofahrer noch zähneknirschend abgefunden, ebenso mit unsinnigen Ampelschaltungen (AZ berichtete) - aber dass dann auch noch Rollsplitt auf der Umleitung zwischen Isenbüttel und Calberlah gestreut wird, ist für viele dann doch zu viel: „Was denken sich die Planer nur dabei?“, fragt Beate Vogelsang aus Calberlah.

Jeden Morgen fährt Vogelsang von Calberlah zur Arbeit nach Gifhorn, ihr Lebensgefährte Thomas Wolff aus Gamsen fährt genau die andere Richtung zur Arbeit ins Wolfsburger VW-Werk - und beide sind sauer: „In der Urlaubszeit, wo auf den Straßen doch eigentlich weniger los sein sollte, braucht mein Freund nun 20 Minuten länger als sonst zur Arbeit“, berichtet Vogelsang von langen Staus zu den Stoßzeiten. Auf der einen Seite wird die Tangente gesperrt, auf der anderen wird Rollsplitt auf der Umleitung gestreut - und in Calberlah ist dann auch noch die Straße eingeengt, weil der Wasserverband die Bürgersteige aufbuddelt: „Das hätte doch alles ein bisschen schlauer geplant werden können“, meint Vogelsang. „Aber da weiß die eine Hand offenbar nicht, was die andere tut.“

In der Tat: Für die Tangente (K 114) ist der Landkreis zuständig, für die Strecke von Isenbüttel nach Calberlah (L 292) die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel: „Wir wurden vom Rollsplitt auf der Umleitung selbst völlig überrascht“, sagt Holger Schulz vom Kreis-Bauamt. „Planmäßig war das nicht vorgesehen“, entschuldigt sich Bernd Mühlnickel, Geschäftsführer der Verkehrsbehörde. „Eigentlich sollte der Splitt längst weg sein.“

Etwas Gutes hat die Sache aber: Wegen des höheren Verkehrsaufkommens auf der Umleitungsstrecke wird der Rollsplitt nun weitaus schneller festgefahren als normalerweise - und das übliche Rollsplitt-Tempolimit von 40 Stundenkilometern fällt angesichts des Rückstaus durch die Ampelschaltung ja auch kaum noch auf.

til

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