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Rollator-Parcours: Sicherheitstraining mit Gehhilfe

Sassenburg-Westerbeck Rollator-Parcours: Sicherheitstraining mit Gehhilfe

Westerbeck . Besonderes Training für Senioren in Westerbeck: Sie erhielten gestern Nachmittag spezielle Einheiten zum Umgang mit dem Rollator - eine Art Sicherheitstraining wie für andere Verkehrsteilnehmer auch, eben nur mit der Gehhilfe.

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Hindernis-Parcours: Die Polizei zeigte den Senioren, wie sie Hindernisse geschickt umgehen können.

Quelle: Chris Niebuhr

Die Idee hatte Martina Dretvic, Leiterin des Seniorenzentrums Eichenhof. Ziel sei, den Rollator besser kennen zu lernen, erklärte sie. Das helfe, Ängste abzubauen, sich sicher zu bewegen und Gefahren oder gar Stürze zu vermeiden. Dretvic hatte den Alltag der Senioren ständig vor Augen mit Rollatoren und so den Gedanken zu der Aktion entwickelt.

Mit von der Partie war die Polizei. Sie baute einen Trainings-Parcours auf für die Senioren. Diese konnten ihn dann mit den Rollatoren absolvieren, zum Beispiel Hindernisse umgehen. Und die Verkehrsgesellschaft des Landkreises Gifhorn (VLG) schaute sogar mit einem ihrer Linienbusse vorbei. Die Senioren hatten so auch die Gelegenheit, sicheres Ein- und Aussteigen mit einem Rollator zu üben - ganz in Ruhe und nicht unter ungeduldigen Blicken junger Fahrgäste. Schließlich war auch noch das Sanitätshaus Bode vor Ort und checkte Rollatoren durch.

Das Rollator-Training war übrigens keine Aktion nur für Senioren aus dem Eichenhof. Auch andere Interessierte konnten sich daran beteiligen.

cn

AZ-Umfrage

Initiatorin Martina Dretvic verrät: „Ich habe so ein Training in Braunschweig kennen gelernt und die Idee mitgebracht.“

Wenn die Unterstützung auch in Zukunft da sei, könne man so etwas öfter anbieten. Hans-Heinrich Kubsch von der Polizei erklärt: „Ich habe mir vorab extra einen Rollator ausgeliehen, um selbst die Erfahrung zu machen, wie das Leben damit ist.“ Beim Trainingsparcours gibt er nun Tipps, wie mit Hindernissen umzugehen ist.

Und Teilnehmerin Anneliese Thiele lobt: „Es ist gut, so etwas anzubieten. Man fühlt sich sicherer.“ Ursprünglich komme sie aus Bad Oeynhausen, der Stadt ohne Stufen. Doch in Westerbeck sei das ein bisschen anders, meint sie.

cn

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