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Rittersaal: Podiumsdiskussion zum neuen Hospizgesetz

Gifhorn Rittersaal: Podiumsdiskussion zum neuen Hospizgesetz

Gifhorn. „Neues Hospiz- und Palliativgesetz - Keine Wirkung ohne Gegenwirkung...?“: Unter diesem Titel diskutierten am Mottwochabend Experten im Rittersaal des Schlosses über das neue Hospiz- und Palliativgesetz, das seit November 2015 in Kraft ist.

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Podiumsdiskussion zum neuen Hospiz- und Palliativgesetz: Experten äußerten sich am Mittwochabend im Rittersaal zu diesem Thema.

Quelle: Cagla Canidar

Zunächst stellte Prof. Dr. Winfried Hardinghaus, Vorsitzender des Deutschen Hospiz- und Palliativerbands, fünf Thesen für eine gute Hospiz- und Palliativversorgung dar. Dabei führte er auch an, dass es in Deutschland 304 Palliativstationen und 235 stationäre Hospize gebe. „Die stationäre Versorgung hat in erheblichem Maße zugenommen“, so Hardinghaus. Außerdem gebe es rund 1500 ambulante Hospizdienste. Nur in einigen ländlichen Bereichen gebe es damit noch Versorgungslücken. „Das Gifhorner Netz ist ein gutes Palliativnetz“, führte Hardinghaus außerdem an.

Nach diesem einleitenden Statement kamen unter der Moderation von Kreisrat Rolf Amelsberg weitere Experten zu Wort. „Dieses Gesetz wird einen Kampf nach sich ziehen“, sagte Dr. Armin Saak. Palliativmediziner aus Gifhorn. Er erwarte eine harten Kampf mit den Kostenträgern, mit denen um Strukturen gerungen werden müsse. Saak: „Ich verspreche mir viel von dem Gesetz, aber wir müssen sehen, was dabei rauskommt.“

Mit dem Gesetz sei zu kurz gesprungen worden, so Ulrich Domdey, Vorsitzender der Hospizstiftung Niedersachsen. Es bedürfe noch zahlreicher Ergänzungen. Domdey: „Wir sind noch lange nicht am Ende der Fahnenstange.“

fed

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