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Ringleitung soll ab Ende 2018 verlegt werden

Breitbandausbau im Kreis Gifhorn Ringleitung soll ab Ende 2018 verlegt werden

Mit dem ersten Baggerbiss bei seinem eigenen Breitbandausbau rechnet der Landkreis im vierten Quartal des kommenden Jahres. Nach dem Prinzip Gründlichkeit vor Schnelligkeit will er das Projekt voranbringen und Fehler im Verfahren vermeiden, die es verzögern und richtig Geld kosten würden.

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Breitbandausbau: Der Landkreis gibt Gas.
 

Quelle: Jörg Rohlfs

Gifhorn.  Die Zusage für 15 Millionen Euro vom Bund und fünf Millionen Euro vom Land als Zuschüsse für das 50 Millionen Euro teure Großprojekt habe der Landkreis in der Tasche, erläuterte Landrat Dr. Andreas Ebel.

Zurzeit prüfe er, welche der acht potenziellen künftigen Betreiber bei der Ausschreibung der Pacht des Netzes das beste Angebot abgeliefert haben. Mitte Februar soll der Zuschlag erfolgen. Danach werde überlegt, wo der Tiefbau stattfinden soll. Diese Arbeiten würden dann wieder europaweit ausgeschrieben – und das für ein halbes Jahr, so Ebel. „Aus der Nummer kommen wir nicht raus.“ Der Bund habe das Verfahren so festgelegt.

Die Zeit will der Landkreis allerdings nicht ungenutzt verstreichen lassen. Drei Monate vor Abschluss der Tiefbau-Ausschreibung will er die Kampagne starten, unter anderem mit Bürgerversammlungen für seine Breitband-Ringleitung werben.

Die soll jene Gebiete im Kreisgebiet versorgen, die bislang weniger als 30 MBit/Sekunde haben. Der Landkreis setze dabei auf die Glasfaser-bis-ans-Haus-Technik. Die gewährleiste eine höhere Übertragung als das so genannte Vectoring, bei dem Glasfaser nur zwischen den Verteilerkästen liege und die Hausanschlüsse noch Kupfer-Leitungen seien.

„Das Netz geht durch alle Gebietseinheiten“, sagt Jörg Burmeister von der Wirtschaftsförderung. Bei der Gelegenheit weisen er und Ebel Kritik aus Brome und dem Boldecker Land zurück, nicht berücksichtigt worden zu sein. „Dies ist nicht richtig.“

Der Landkreis gibt den Schwarzen Peter an die Kommunen zurück. Diese hätten die Aufgabenübertragung nicht unterschrieben, nun dürfe der Landkreis die Bürger dort nicht mehr anschließen.

Von Dirk Reitmeister

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