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Riede: Gutachter arbeitet an Hochwasserschutz-Konzept

Isenbüttel Riede: Gutachter arbeitet an Hochwasserschutz-Konzept

Isenbüttel. Der Netto-Neubau am Isenbütteler Reuteranger ist vom Tisch (AZ berichtete exklusiv) - doch das ist nur ein Punkt von vielen, den sich der von der Gemeinde eingeschaltete Gutachter angeschaut hat: Denn auch beim geplanten Bau der Entlastungsstraße Försterkamp wird der Hochwasserschutz eine wichtige Rolle spielen.

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Sandsäcke sind keine Dauerlösung: Immer wieder müssen sich die Isenbütteler mit Hochwasser an der Riede herumärgern - an der Lösung des Problems arbeitet nun ein Gutachter.

Quelle: Jörg Beyer (Archiv)

„Ich mache mir große Sorgen, wenn ich an die Pegelstände beim letzten Hochwasser zurückdenke - dabei war das ja noch nicht mal ein Extremfall“, begründet Bürgermeister Peter Zimmermann das Engagement des Wasserwirtschafts-Experten Dr. Hans Matthias Schöniger, Professor an der TU Braunschweig. „Er wird uns künftig in allen Belangen rund um den Hochwasserschutz zur Seite stehen“, so Zimmermann.

Der erste große Punkt auf der Liste ist - neben weiteren Maßnahmen zum Hochwasserschutz innerorts - die geplante Entlastungsstraße Försterkamp: „Die würde zwar durch kritisches Gebiet verlaufen, das bei Hochwasser als Überflutungsfläche für die Riede dient - das Problem lässt sich aber mit einem Durchflusskorridor lösen“, zitiert Zimmermann das Gutachten.

Und noch einen Auftrag hat Schöniger von der Gemeinde bekommen: „Gemeinsam mit einem Gutachter der Stadt Gifhorn soll er eine Expertise zum Hochwasserschutz im Gewerbegebiet Gifhorn Süd erstellen“, fasst Zimmermann das Ergebnis eines Gesprächs mit Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich am Mittwochabend zusammen. „Wenn sich die Riede dort nämlich staut, kann sie bei uns auch nicht abfließen.“ Einer der bereits ausgemachten Schwachpunkte ist dabei der Durchlass an der alten B 4 - „der ist extrem unterdimensioniert“.

til

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