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Ribbesbütteler Weg: Familie sauer auf Raser

Gifhorn Ribbesbütteler Weg: Familie sauer auf Raser

Auf Gifhorns Ribbesbütteler Weg gilt Tempo 30. „Das wird von den meisten Autofahrern jedoch einfach ignoriert“, will Anwohner Christian Neumann die Raserei vor seiner Haustür nicht mehr hinnehmen. Er fordert Polizei und Stadtverwaltung zum Handeln auf. „Insbesondere Kinder sind gefährdet“, sagt der 38-Jährige.

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Raser in der Tempo-30-Zone: Familie Neumann fordert Stadt und Polizei auf, gegen die Tempoüberschreitungen auf dem Ribbesbütteler Weg aktiv zu werden.

Quelle: Michael Uhmeyer

In einem Brief an Bürgermeister Matthias Nerlich verlangt der gebürtige Gifhorner Verkehrsüberwachungs-Maßnahmen, um der Raserei Einhalt zu gebieten. „Ich bin auf dem Ribbesbütteler Weg groß geworden, doch der jetzige Zustand ist nicht mehr akzeptabel“, sorgt sich der Gifhorner um seine zwei Jahre alte Tochter Isabella-Sofie und weitere Kinder in der Nachbarschaft. „Die einzigen Autos, die sich an das Tempolimit halten, sind Fahrschul-Fahrzeuge“, hat Neumann beobachtet. Zudem habe der Verkehr seit dem Famila-Umbau spürbar zugenommen. Auch Lastwagen nutzten den Ribbesbütteler Weg - ohne auf Tempo 30 zu achten.

Andere Anwohner hätten sich bereits Hilfe suchend an Gifhorns Polizei gewandt und die Beamten vor Ort über die Problematik informiert. Ausweichmanöver über Fußwege und abgefahrene Außenspiegel: „Passiert ist bisher jedoch nichts - es darf nicht erst gehandelt werden, wenn ein Unfall geschehen ist“, sagt der 38-Jährige, der bei seinem Kampf gegen die Temposünder auch von Ehefrau Nelli (31) unterstützt wird.

„Es gibt immer wieder einzelne Raser, doch die werden wir nicht kriegen“, weist Polizeisprecher Thomas Reuter darauf hin, dass Radarmessungen durch parkende Fahrzeuge auf dem Ribbesbüttler Weg fast unmöglich sind. Verkehrsberuhigung durch Poller oder Schwellen sei Sache der Stadt, so Reuter.

ust

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