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Rhön: Klinikum an Fresenius verkauft

Gifhorn Rhön: Klinikum an Fresenius verkauft

Gifhorn. Der Gesundheits-Gigant Fresenius hat für drei Milliarden Euro 43 Krankenhäuser und 15 medizinische Zentren von Rhön gekauft - darunter auch die Kliniken in Gifhorn und Wittingen. „Unsere 800 Mitarbeiter sind geschockt und verunsichert, es gab vorher keine Infos“, übt Hubertus Lux, Betriebsratschef des Klinikums Gifhorn, scharfe Kritik. Spontan fand gestern eine Betriebsversammlung statt.

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Mega-Deal: Gifhorns Klinikum und weitere Rhön-Krankenhäuser wurden an Fresenius verkauft.

Quelle: Photowerk (Archiv)

Um 7.23 Uhr sei Betriebsrat am Freitagmorgen lediglich per Email aus der Rhön-Vorstandsetage über den Deal unterrichtet worden. „Wir sind wie die Mitarbeiter entsetzt und können es nicht fassen“, ist Lux bestürzt. Der Betriebsrat fühle sich überfahren. Er sei nicht rechtzeitig ins Boot geholt worden. „Mitarbeiter-Interessen wurden mit Füßen getreten“, ist Lux verärgert. „Wir erwarten, dass noch weiter an der Personalschraube gedreht wird“, geht Lux davon aus, dass der Verkauf an Fresenius „zu Lasten der Mitarbeiter geht“. Angst und große Verunsicherung habe darum Freitagmittag bei einer kurzfristig einberufenen Versammlung bei 180 Mitarbeitern geherrscht.

Klinikum-Chef Dieter Kaffke wollte sich gestern zu den Ereignissen nicht äußern. Auch Hilke Hammel, die als Betriebsratschefin die Interessen von 70 Mitarbeitern des Klinikums Wittingen vertritt, war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

„Es sind unverzüglich Verhandlungen aufzunehmen, um Arbeitsplätze und Tarife zu sichern“, erklärt Lux. Diese Forderung werde der Konzernbetriebsrat bei einer Sitzung in Bad Neustadt stellen, an der kommende Woche auch der Rhön-Vorstand teilnimmt.

ust

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