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Gifhorn Stadt Rettungsschwimmer absolvieren 2,5 Kilometer in der Ise
Gifhorn Gifhorn Stadt Rettungsschwimmer absolvieren 2,5 Kilometer in der Ise
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10:36 11.01.2018
Helle Fackeln in der Dunkelheit: Beim Dreikönigsschwimmen herrscht ein besonderes Ambiente.  Quelle: Michael Franke
Gifhorn

 Zur Vorbereitung auf das Donauschwimmen Ende Januar galt es, etwa 2,5 Kilometer weit den Fluss entlang zu schwimmen. Ziel war das Wehr zwischen Mühlensee und Schlosssee.

„Das ist so ein Gruppending, da machen wir mit“, sagt Leonie Schultz, bevor sie in das kalte Wasser der Ise steigt. Gemeinsam mit Annika Lampe und Patrick Schulz gehört sie zu den drei Neuen, die erstmals am Dreikönigsschwimmen teilnehmen. „Das sind unsere Frischlinge“, sagt Einsatzleiter Horst Kraemer, der wegen einer Verletzung nicht an der Aktion im geschätzt „drei Grad kalten Wasser“ bei vier Grad Außentemperatur teilnehmen kann.

Video:

Die elf DRK-Rettungsschwimmer sehen dem Eintauchen ins kalte Wasser gelassen entgegen: „Wir haben ja keinen Frost“. Geschützt vom dicken Neoprenanzug bleibt der Körper warm. Nur an den Händen und Füßen wird es kalt. „Dagegen hilft Bewegung“, nimmt es Kraemer gelassen.

Im Beisein von rund 70 Zuschauern steigen die ersten ins Wasser. „Ich habe die Macht“, schwingt einer die entzündete Fackel. „Ich habe die Kälte“, hält ein anderer dagegen. Dann geht es los – sie schwimmen mit der Strömung – eine kleine Gruppe verschwindet mit hellen Fackeln in der Dunkelheit.

Nach 2,5 Kilometern entsteigen die DRK-Schwimmer am Schlosssee den Fluten. „Die haben uns Neulinge untergetaucht“, teilt Leonie Schultz mit. „Es ist etwas mai-frisch an den Füßen“, meint einer. Die Schwimmer suchen das Zelt auf, in dem Heizkörper und warme Kleidung warten. Im Anschluss gibt es Getränke, Würstchen und Gespräche – voller Erwartung auf das Donauschwimmen in Neuburg. Das ist Kraemers Erzählung zufolge nichts für Warmduscher: Rund 2000 Leute nehmen daran bei Temperaturen um null Grad teil – ein Winterschwimmen mit Volksfest-Charakter. Auch zehn Gifhorner sind laut Kraemer wieder dabei.

Von Hilke Kottlick

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