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Rettungssätze: Wehren üben für den Ernstfall

Gifhorn Rettungssätze: Wehren üben für den Ernstfall

Gifhorn. Wenn bei schweren Unfällen Menschen in Autos eingeklemmt sind, kommt es bei deren Befreiung aus den völlig zertrümmerten Wracks auf Sekunden an. Beim Umgang mit Rettungsschere und Hydraulikspreizer muss jeder Handgriff sitzen.

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Rettungseinsatz an VW und Opel geprobt: Zwei Tage übten 58 Feuerwehrleute bei der FTZ im Heidland.

Quelle: Michael Franke

58 Feuerwehrleute aus dem gesamten Landkreis probten am Samstag und Sonntag in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) im Heidland den Ernstfall. Für das realitätsnahe Üben hatte VW fünf Serienfahrzeuge spendiert.

„Die Ortswehren im Landkreis Gifhorn verfügen über 29 Rettungssätze, um bei Unfällen mit eingeklemmten Personen schnelle Hilfe leisten zu können“, erklärt Kreis-Schirrmeister Michael Franke, der das zweitägige Seminar nach dem Muster der früheren Gifhorner Rettungstage auf die Beine gestellt hatte. Am Vormittag wurde die Schulbank gedrückt und Theorie gebüffelt, nach dem Mittagessen stand der für die Teilnehmer - sie wurden von Kreisbrandmeister Thomas Krok begrüßt - der Praxisblock auf dem Programm.

Zwei Ausbilder und Referenten der Firma Weber-Rescue standen interessierten Feuerwehrleuten - die Anmeldung lief im Vorfeld über die jeweiligen Ortswehren - dabei mit Rat und Tat bei Seite.

Den schweren Schneider richtig ansetzen und mit dem Spreizer möglichst schnell zum Erfolg kommen: Insgesamt fünf aktuelle Fahrzeuge - ein Bus und vier Caddys - hatte die Volkswagen AG dem Kreisfeuerwehrverband für die Schulung zur Verfügung gestellt. Im Stand, auf die Seite gelegt oder nach einem Überschlag auf dem Dach liegend - geübt wurde mit dem schweren Rettungsgerät möglichst realitätsnah.

„Das erlernte Fachwissen geben die Seminarteilnehmer an ihre Kameraden weiter, denn sie sind wichtige Multiplikatoren“, erläutert Kreisschirrmeister Michael Franke den Sinn und Zweck des Trainingswochenendes.

ust

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