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Resolution pro 13. Schuljahr

Hankensbüttel Resolution pro 13. Schuljahr

Hankensbüttel . In einer Resolution fordern die Lehrer des Gymnasiums Hankensbüttel die niedersächsische Landesregierung auf, das 13. Schuljahr am Gymnasium sofort wieder einzuführen.

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Weil Bildung Zeit braucht: Das Lehrerkollegium des Gymnasiums Hankensbüttel fordert den Ministerpräsidenten auf, das 13. Schuljahr an Gymnasien wieder einzuführen.

Quelle: Christoph Wolter (Archiv)

Ihr Schreiben ging direkt an Ministerpräsident Stephan Weil, an Kultusministerin Frauke Heiligenstadt und die Landtagsabgeordneten der Region.

„Nach den Erfahrungen der letzten Jahre sind nicht nur wir Lehrer, sondern mittlerweile fast alle von der Reform betroffenen Interessengruppen einig: Die Verkürzung der Schulzeit war ein kapitaler Fehler“, heißt es in der Resolution.

Die Hankensbütteler verweisen darauf, dass das 13. Schuljahr an den Gesamtschulen unlängst wieder eingeführt worden war. Anja Toth-Homann, Vorsitzende des Personalrats am Hankensbütteler Gymnasium: „Es wäre eine krasse Benachteiligung der Gymnasien, ihrer Lehrkräfte und Schüler, wenn diese Möglichkeit nicht auch für sie Wirklichkeit würde.“

Schüler hätten durch die Verdichtung des Unterrichts schon ab Klasse sieben keine Zeit mehr für Sportvereine, Arbeitsgemeinschaften und Musikschulen. „Die ganzheitliche Menschenbildung ist auf der Strecke geblieben“, wird der Philologenverband in der Resolution zitiert.

Die Hankensbütteler weisen darauf hin, dass sich Schüler ihr eigenes G9 schaffen: durch freiwilliges Wiederholen, ein freiwilliges soziales Jahr oder eine Auszeit im Ausland. Auch niedersächsische Arbeitgeber würden mittlerweile vom Turboabitur abrücken.

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