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Gifhorn Stadt Reicht eine Eingewöhnung oder muss neue Ampelschaltung her?
Gifhorn Gifhorn Stadt Reicht eine Eingewöhnung oder muss neue Ampelschaltung her?
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10:54 04.06.2014
Enge Braunschweiger Straße: Die Politik diskutiert über die Umgestaltung bei Famila. Quelle: Preuß (Archiv)
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Staut sich der Verkehr an den Ampeln rund um Famila, weil der gemeine Gifhorner Autofahrer noch in der Gewöhnungsphase steckt? Ein Verkehrsplanungsbüro aus Hannover empfehle der Stadt, die Situation an der stark befahrenen Straße bis September zu beobachten, teilte Elke Rohrbeck vom Ordnungsamt mit. Ihr zufolge verteile sich der Verkehr nicht optimal auf beide Famila-Zufahrten.

Der Ausschuss nahm sich vor, das Thema in der Herbstsitzung ausführlich zu beraten. Einige Kommunalpolitiker machten schon jetzt deutlich, was ihnen vorschwebt: „Eine grüne Welle, von der Leitstelle geschaltet“, sprach sich Manfred Marz für eine Änderung der Ampelschaltung aus. Stadtbrandmeister Matthias Küllmer dagegen wäre es lieber, wenn den Autofahrern die Gelegenheit gegeben werde, an Ort und Stelle Einsatzfahrzeugen ausweichen zu können.

Eine Abfuhr von der Mehrheit kassierte die SPD, die beantragt hatte, bei Planungen künftig vorab Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst einzubinden. Laut Rohrbeck geschehe das zum großen Teil längst. Darüber hinaus wolle sie dem Stadtbrandmeister künftig PDF-Pläne vorab zukommen lassen. Dass Sachverstand nicht immer vor Überraschungen bewahre, merkte Marz an: „Die Braunschweiger Straße haben wir alle toll gefunden.“ Auch die Polizisten und Feuerwehrleute unter den Ratsmitgliedern. Es passiere eben, dass erst nachher festgestellt werde, dass es hake. „Das ist menschlich.“

rtm

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