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Regen nach Hitze: Die Landwirte freut‘s

Kreis Gifhorn Regen nach Hitze: Die Landwirte freut‘s

Kreis Gifhorn. Dieser Regen brachte Segen: Seit dem Wochenende atmen nicht nur die Landwirte durch. Die Landwirtschaftskammer in Gifhorn hat bis gestern 102 Millimeter Niederschlag gemessen. Das sieht man auch den Pegelständen von Aller und Oker an.

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Pause für die künstlichen Beregner: Seit dem Wochenende hat die Natur mal wieder 100 Liter pro Quadratmeter beigetragen - die Landwirte freut's.

Quelle: Archiv

Kreis Gifhorn. Am Wochenende waren es 48 Millimeter, Montag kamen 37 und Dienstag 17 hinzu, sagt Hartmut Völz von der Landwirtschaftskammer. „Das waren ordentliche Niederschlagsmengen.“ Und das nicht unwetterartig auf einen Schlag: „Wunderbar. Die Menge kam über eine längere Zeit, ist dadurch nicht oberflächlich schnell abgelaufen, sondern konnte in den Boden einziehen.“

Noch vorige Woche vermeldete Völz ein Niederschlagsdefizit von 180 Millimetern in Gifhorn. Es sei aber schwierig, schon von einem Ausgleich zu sprechen. Immerhin liege der August inzwischen etwas über dem Monatsmittel, nachdem auch der Juli mit 89 statt 71 Millimetern drüber gelegen habe, allerdings auch mit 21,2 statt 18,9 Grad Celsius im Durchschnitt zu warm war.

Dagegen war es davor zu trocken: 26 Liter im Mai sind weniger als die Hälfte des Durchschnitts (57), im Juni war es noch drastischer: 27 statt 67 Liter. „Diese Vorsommertrockenheit hat an schwachen Standorten zu erheblichen Schäden geführt, sowohl bei Grünfutter als bei Ackerfrüchten.“ Nur wer beregnen konnte, vermochte seine Ernteerträge zu sichern.

Die Pegel sind im Vergleich zu vor einer Woche inzwischen ganz deutlich angestiegen: Lag die Aller in Brenneckenbrück am 12. August noch bei 121 Zentimetern, waren es gestern 247. Die Oker bei Groß Schwülper stieg von 208 auf 340 Zentimeter an.

rtm

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