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Realverband fällt Eichen an der B 188

Westerbeck-Neuhaus Realverband fällt Eichen an der B 188

Westerbeck-Neuhaus. Der Realverband Westerbeck ließ direkt am Gasthof Neuhaus Eichen fällen. Das beklagte Anwohner Hermann Brandes. Doch laut Landkreis verlief die Aktion korrekt.

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Gefällt: Bei Neuhaus wurde auch diese kranke Eiche gefällt. Die Aktion im Landschaftsschutzgebiet war rechtens.

Quelle: Peter Chavier

Der Realverband Westerbeck ließ gestern in einen 0,4 Hektar großen Waldstück an der B 188 beim Gasthof Neuhaus, das im Landschaftsschutzgebiet liegt, Eichen fällen. Das brachte Anlieger Hermann Brandes auf die Palme. Allerdings zu unrecht. Denn Joachim Bäter, beim Landkreis zuständig für Natur- und Landschaftsschutz meinte vor Ort: „Das entspricht alles dem Landeswaldgesetz und verstößt auch nicht gegen die Vorschriften des Landschaftsschutzgebietes.“

Brandes beanstandete, dass „der Lärmschutz an der stark befahrenen B 188 hierdurch wieder einmal erheblich eingeschränkt wird. Der Gasthof Neuhaus mit den vielen Gästezimmern wird darunter leiden!“

Bezirksförster Christian Schölkmann, der für die Fällaktion zuständig war, erläuterte auf AZ-Nachfrage: „Gefällt wurden unter anderem alte und sehr kranke Eichen. Alles in Absprache mit sämtlichen Behörden.“ Zudem hätten große Äste in die Fahrbahn der Bundesstraße hinein geragt. „Einer hing direkt über dem Buswartehäuschen“, so Schölkmann. Der Realverband sei seiner Verkehrssicherungspflicht nachgekommen.

Die Mitglieder des Realverbandes hätten bereits vor zwei Jahren die Fällaktion vornehmen wollen. Man habe jetzt die Gelegenheit genutzt, da die B 188 gesperrt war. Der Vorsitzende des Realverbandes, Odin Kalbe, habe im Vorfeld auch mit Anwohner Hermann Brandes gesprochen. Zudem seien die Bäume mehrfach besichtigt worden. „Wir müssen hier den Wald verjüngen“, so das Ergebnis.

Selbst der Nabu sei hinzugezogen worden. „Jeder einzelne Baum wurde unter die Lupe genommen“, so Schölkmann. „um die Bäume auf mögliche Vogelnester oder Bruthöhlen zu untersuchen.“

cha

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