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„Rausgeworfenes Geld“: Anlieger gegen wechselseitiges Parken

Raser-Problem im Gifhorner Sonnenweg „Rausgeworfenes Geld“: Anlieger gegen wechselseitiges Parken

„Wechselseitiges Parken soll Raser auf dem Sonnenweg ausbremsen“: Darüber berichtete Oliver Bley im Stadtentwicklungsausschuss - und hat mit dieser Idee die Sonnenweg-Anlieger nicht überzeugt. „Das ist rausgeworfenes Geld, denn so etwas gab es schon mal“, ist Anwohner Siegfried Mohns verärgert.

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Sonnenweg: Anwohner drängen darauf, das Geschwindigkeitslimit von 30 Kilometer pro Stunde durch bauliche Maßnahmen durchzusetzen.

Quelle: Cagla Canidar (Archiv)

Gifhorn. Er drängt weiter darauf, dass die Stadt Tempo 30 - wie vom Verwaltungsgericht angeordnet - beispielsweise durch Fahrbahnschwellen umsetzt.

Für Mohns steht fest, dass durch wechselseitiges Parken hohe Geschwindigkeiten auf dem Gifhorner Sonnenweg nicht reduziert werden können. „Eine vergleichbare Maßnahme gab es bereits vor Jahren - nämlich das Projekt Pflanzkübel, Poller und Straßenmarkierungen“, blickt der frühere Verwaltungsmitarbeiter zurück. „Die Kübel sind dann nach und nach verrottet und wurden irgendwann abgeräumt, schnell gefahren wurde weiterhin“, sagt Mohns. Ähnlich erfolglos sei eine Maßnahme im benachbarten Musikerviertel gewesen.

„Aufgrund dieser Erkenntnisse ist es nicht geboten, dieses alternierende Parken zu installieren“, hat sich Mohns inzwischen erneut schriftlich an Bürgermeister Matthias Nerlich gewandt. „Sie bewegen sich mit ihrer Planung im Kreis und damit wieder zu einem Misserfolg“, schreibt Mohns an den Verwaltungschef der Stadt Gifhorn. Er fordert Nerlich auf, von diesen Planungen Abstand zu nehmen und stattdessen „tatsächlich geeignete Vorschläge“ zu präsentieren. Dabei fordert Mohns die Stadt auf, die Anlieger in entsprechende Planungen einzubinden.

„Herr Bley ist ein Mitarbeiter, der noch nicht allzu lange in der Verwaltung ist und daher auch nicht die Vorgeschichte des Sonnenwegs kennen kann“, verweist Mohns darauf, dass er ihm mehrfach seine Sachkenntnis angeboten habe, „um auf einen Nenner zu kommen“. „Tempo-Schweller wären eine sinnvolle Maßnahme, um Raserei zu unterbinden“, steht für Mohns fest.

ust

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