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Raupen und Rehe plagen ein ganzes Dorf

Barwedel Raupen und Rehe plagen ein ganzes Dorf

Barwedel. 2013: Es war das Jahr, in dem Barwedel besonders unter dem Eichenprozessionsspinner zu leiden hatte. Und auch in diesem Jahr wird seine giftige Raupe wieder im Ort und rund um den Ort nisten. Wie man sich schützen kann, verriet Bezirksförster Christian Schölkmann am Dienstag bei einer Info-Veranstaltung, zu der die CDU eingeladen hatte.

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Großes Interesse: Bezirksförster Christian Schölkmann informierte in Barwedel über Gefahren durch den Eichenprozessionsspinner - der Ort war im vergangenen Jahr besonders geplagt.

Quelle: Photowerk (alb)

Es ging dabei auch um Wildschäden durch Rehe. Etwa 50 Besucher informierten sich.

„Wir können den Eichenprozessionsspinner nicht aufhalten. Also müssen wir uns schützen und für die Gefahren sensibilisieren“, sagte Schölkmann. Der Falter rücke Jahr für Jahr mehr gen Westen vor - und finde gerade in diesem Jahr beste Lebensbedingungen vor. Das bedeutet: Es wird besonders viele Raupen geben - und die sind gefährlich. „Die feinen Haare können Allergien, Hautreizungen oder Asthma auslösen“, so Schölkmann. Deshalb warnte der Förster davor, sich den Nestern zu nähern. Und mit der Beseitigung durch Gift oder durch Absaugen müsse auf jeden Fall eine Fachfirma beauftragt werden. Die Zuhörer waren sich einig: Es braucht eine zentrale Koordinationsstelle, damit die Bekämpfung der Raupe nicht an der Gemeindegrenze endet. „Die Politik ist gefordert“, so ein Zuhörer.

Für Rehe herrschen in Barwedel paradiesische Zustände. Auf dem Friedhof und in vielen Gärten gelangen sie mühelos an frische und nährstoffreiche Knospen. Kein Wunder, dass sie sich dort regelmäßig bedienen. Viel dagegen machen kann man nicht. Jagen auf dem Friedhof ist verboten, Duftstoffe helfen nicht dauerhaft. „Das einzige, was wirklich hilft, sind höhere Zäune“, sagte Ernst-Dieter Meinecke. Zudem soll die Jagd rund um den Friedhof verstärkt werden.

alb

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