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Ratssaal: Liebeserklärung an Astrid Lindgren

Multimediashow mit NDR-Moderator Peter von Sassen Ratssaal: Liebeserklärung an Astrid Lindgren

Eine Liebeserklärung an Astrid Lindgren erlebten rund 200 Besucher beim Auftakt der Multimedia-Show-Reihe „Blicke von Gifhorn in die Welt“ am Montagabend im Ratssaal.

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Liebeserklärung an Astrid Lindgren: NDR-Moderator Peter von Sassen erzählte dem Gifhorner Publikum von seinen Begegnungen mit der berühmten Kinderbuchautorin.
 

Quelle: Cagla Canidar

Gifhorn.  Der bekannte NDR-Moderator Peter von Sassen nahm sein Publikum mit auf eine ganz persönliche Reise nach Schweden. Man merkte ihm und seinem Vortrag an, dass es eine Herzblut-Geschichte ist. „Es ist eine Schau mit vielen Emotionen.“

Der sechswöchige Trip in das Heimatland der erfolgreichsten Kinderbuchautorin aller Zeiten führte von Sassen 2013 auf die Spuren einer eigenen Fernsehdoku-Recherche 20 Jahre zuvor. Das NDR-Team hatte ein Porträt über die damals 87-Jährige gedreht. Mit Fotos und Filmsequenzen nahm von Sassen zu Beginn das Publikum mit auf die sentimentale Reise zurück nach Schweden auf seine eigene Spur – per Camper. Je näher die 2013er Reise dem Heimatort Lindgrens kommt, desto mehr Originalaufnahmen aus den Interviews von 1993 flicht von Sassen in seine Schau ein.

Peter von Sassen schildert Astrid Lindgrens Humor mit Anekdoten aus seinen umfangreichen Interviews. „Astrid war so, wie man sich einen Menschen wünscht.“ Dem Publikum, darunter zahlreiche Mitglieder des Freundeskreises Hallsberg, macht der Journalist schnell klar, dass im Leben der berühmten Schriftstellerin nicht nur die Sonne schien. Sie war allein erziehende Mutter, ihr Mann und ihr Sohn starben früh. „Ihr Leben war von Höhen und Tiefen geprägt“, weiß von Sassen. „Deswegen war uns Astrid Lindgren so nahe.“

Natürlich fehlt in von Sassens Vortrag auch nicht die Entstehungsgeschichte von Pippi Langstrumpf. Deren „Erfinderin“ war nämlich Astrid Lindgrens Tochter Karin. Der Journalist ließ 1993 Mutter und Tochter in jenem Kinderbett darüber erzählen, in dem die damals Neunjährige ihre Mutter aufforderte, ihr etwas über eine gewisse Pippi Langstrumpf zu erzählen.

Die Zuschauer folgten von Sassen begeistert und reisten damit auch in die eigene Kindheit zurück – zurück zur Villa Kunterbunt, nach Bullerbü und zu lieb gewonnenen Figuren wie Herrn Nilsson, dem Kleinen Onkel und Michel. Beim Verlassen des Ratssaals wollte so mancher am liebsten gleich nach Schweden durchstarten.

Von Dirk Reitmeister

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