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Rasern auf der Spur: Polizei kündigt verstärkte Kontrollen an

Gifhorn Rasern auf der Spur: Polizei kündigt verstärkte Kontrollen an

Hohes Tempo, Überholfehler: Raser nimmt die Polizei Gifhorn jetzt verstärkt ins Visier. Die Beamten werden die Geschwindigkeit der Fahrer im Auge - oder besser im Laser - behalten.

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Im Visier der Polizei: Im Kreis Gifhorn wird es auch weiterhin verstärkte Tempo-Kontrollen geben.

Quelle: Photowerk (mv/Archiv)

Gifhorn. Gifhorns Polizei nimmt wieder verstärkt Raser ins Visier der Laserpistole. Das haben mehrere junge Leute am vergangenen Wochenende zu spüren bekommen, als insgesamt sieben Raser gestoppt wurden.

Überhöhte Geschwindigkeit, Fehleinschätzungen beim Überholen: Das waren einige der Ursachen für auffällig viele schwere und zum Teil tödliche Unfälle bereits in den ersten Wochen des Jahres. Die Messungen in der Nacht zum Samstag innerorts in Gifhorn und Rötgesbüttel hatten aber einen anderen Hintergrund.

Anwohner hatten sich bei der Polizei über Raserei etwa auf der vierspurigen Braunschweiger Straße in Gifhorn beschwert. „Dort wird immer wieder darauf hingewiesen, dass zu schnell gefahren wird“, erklärt Polizeisprecher Lothar Michels.

Ist die Braunschweiger Straße eine beliebte Piste für illegale Rennen? „Dieser Begriff illegale Rennen ist sehr auslegungsbedürftig“, so Michels. „Verabredete massive Rennen sind uns in dieser Form nicht bekannt. Wir können aber nicht ausschließen, dass sich Fahrer spontan aus der Situation heraus verabreden.“

Die Unfälle bisher in diesem Jahr hätten verschiedene Ursachen gehabt. „Sicherlich auch nicht-angepasste Geschwindigkeit.“ Und so werde die Gifhorner Polizei das Tempo der Fahrer im Auge - beziehungsweise im Laser - behalten.

Unfallursache Raserei: „Wir werden, so weit es die anderen Tätigkeiten zulassen, durch weitere Geschwindigkeitskontrollen dem entgegen wirken“, sagt Polizeisprecher Michels. Das sei von jeher ein Schwerpunkt, der allerdings schonmal durch andere Ereignisse hinten runter fallen könne. Darauf sollten sich eilige Autofahrer in der kommenden Zeit aber nicht verlassen: „Wir müssen gucken, dass wir an Unfallhäufungsstellen präsent sind und gesehen werden.“

von Dirk Reitmeister

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