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Gifhorn Stadt Kostspieliges Ende zu schneller Spaßfahrten
Gifhorn Gifhorn Stadt Kostspieliges Ende zu schneller Spaßfahrten
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00:21 02.04.2018
Kontrollen: Die Polizei hat verstärkt Raser im Visier. Quelle: Archiv
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Gifhorn

 Samstag, 3. März: Mit Tempo 101 fährt ein 18-Jähriger aus Schwülper an Klusmanns Laserpistole vorbei. Freitag, 23. März: Eine 20-Jährige aus Gifhorn fährt mit 84 Kilometern pro Stunde die Braunschweiger Straße entlang. Das sind nur zwei Beispiele an den Abenden. Klusmann rechnet sie zu der Zielgruppe, über die sich die Anwohner beschweren und die „abends ab 21, 21.30 Uhr dort ihre Spaßfahrten machen“. Von einem Burger zum anderen.

Viele Fahrer seien mit bis zu 75 Kilometern pro Stunde unterwegs gewesen, einige Ausreißer auch mit mehr als 80, sagt Klusmann. Durch die Bebauung entlang der Straße sehe das übrigens noch schneller aus, weshlab viele Anwohner den Eindruck hätten, es ginge um Geschwindigkeiten jenseits der 100. Darüber hinaus haben er und seine Kollegen zu laute Auspuffe, zu bunte Scheinwerfer vorn und weitere technische Veränderungen festgestellt, die sich nicht gehörten.

Für den 18-Jährigen aus Schwülper wird der Einsatz Klusmanns eine teure Angelegenheit. Auf ihn kommen drei Monate Fahrverbot und 1200 Euro Bußgeld sowie eine mehr als 1000 Euro teure Nachschulung hinzu, sagt Polizeisprecher Thomas Reuter. Die 20-Jährige hatte da mehr Glück, sie sei gerade einen Monat aus der Probezeit heraus. Somit bleiben es bei ihr bei einem Monat Fahrverbot und 250 Euro Bußgeld.

„Wir werden auch in den kommenden Wochen regelmäßig, unregelmäßig kontrollieren“, kündigt Reuter an. Die große Masse an Autofahrern fahre vorschriftsmäßig. „Es sind einige wenige – und genau die wollen wir rauspicken.“ Doch einfach ist das nicht, auch wenn die Beamten überraschend auch nachts oder an Feiertagen plötzlich da sind. Über soziale Medien wie WhattsApp spricht sich ihr Einsatz in Windeseile herum. „Wir sind flexibel“, sagt Klusmann. Näher will er auf seine Taktik nicht eingehen.

Von Dirk Reitmeister

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