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Gifhorn Stadt Raser: Experten sind für höhere Strafen
Gifhorn Gifhorn Stadt Raser: Experten sind für höhere Strafen
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00:16 22.06.2016
Bis zu 1000 Euro Strafe für Raser: Gifhorner Experten befürworten den Vorschlag des niedersächsischen Innenministers. Quelle: Archiv
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Ein Kind läuft in einer Tempo-30-Zone vor ein Auto: Ein Autofahrer, der vorschriftsmäßig unterwegs ist, käme nach 13,5 Metern zum Stehen. „Bei Tempo 50 wäre er noch gar nicht mit dem Fuß auf der Bremse“, sagt Fahrsicherheitstrainer Lutz Dietrich. Da betrage nämlich allein der Reaktionsweg im Optimalfall 15 Meter. Der Experte der Kreisverkehrswacht ist deshalb ein Befürworter härterer Strafen. „Unverhofft erwischt und dann richtig zur Kasse gebeten werden: Das erst wird einen Einfluss auf das Fahrverhalten haben.“

„Eine deutliche Erhöhung wäre durchaus angebracht. Die jetzigen Bußgelder erzielen keine abschreckende Wirkung mehr“, sagt Polizeisprecher Lothar Michels, ohne sich auf eine bestimmte Summe festlegen zu wollen. „Je schneller ich fahre, desto gravierender sind die Folgen“, sagt auch Polizei-Verkehrsexperte Winfried Enderle. Unter Umständen sollte die Strafe abhängig nach dem Einkommen gestaffelt werden - ähnlich dem finnischen Modell, wo die Temposünder nach einkommensabhängigen Tagessätzen zur Kasse gebeten werden. „Eine Strafe sollte für jeden gleich spürbar sein.“

Thomas Brusch vom Automobilclub ist skeptischer. „Eine abschreckende Wirkung wäre da, aber ob sie den erwünschten Erfolg brächte, muss man sehen.“ Zumal einige Autofahrer darauf setzten, sowieso nicht erwischt zu werden. Und eigentlich seien die Strafen mit der neuen Punktestaffelung schon verschärft worden. „Man verliert früher seinen Führerschein.“

rtm

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