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Rapper warnt vor Suchtgefahren

Gifhorn Rapper warnt vor Suchtgefahren

Gifhorn . In der Sprache der Jugendlichen: Ein besonderes Antidrogen-Projekt gab es am Mittwoch für die Siebt- und Achtklässler der Freiherr-vom-Stein-Schule in Gifhorn. Rapper 2schneidig machte ihnen deutlich, wie schnell aus Genussmitteln Suchtmittel werden können.

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Keine Macht den Drogen: Rapper 2schneidig machte den Freiher-vom-Stein-Schülern die Gefahren deutlich.

Quelle: Photowerk (sp)

„Putzen? Hammer“, staunt 2schneidig. Auch den Begriff haben Schüler bei der Gruppenarbeit als Suchtmittel auf ihre Liste geschrieben. Nutella, Magersucht und Facebook fanden sich dort ebenso wie Alkohol und Heroin. Der Rapper lobt die Schüler: „Alles hat Potenzial, süchtig zu machen. Es gilt, hellwach zu sein.“

2schneidig alias Martin Rietsch spricht mit den 90 Schülerinnen und Schülern darüber, warum Menschen zu Alkohol greifen. „Weil sie cool sein wollen“, sagt ein Schüler. Außerdem berichtet Rietsch aus eigener Erfahrung - er fand sich selber mal nach einem Filmriss zu Fuß auf der Autobahn. „Ich hätte mir damals selber jemanden gewünscht, der mich gewarnt hätte - deshalb mache ich das“, begründet er sein Engagement für den Förderverein Keine Macht den Drogen.

„Er kommt gut rüber“, sagt Enrico Carrozzo (13). Deshalb findet der Hauptschüler diesen Werte-und-Normen-Unterricht gut. Ebenso Kaan Igdeli (13): „Alkohol ist nicht gut. Man kann ausgenutzt und missbraucht werden.“

Die Freiherr-vom-Stein-Schule hat die Teilnahme an dem Projekt gewonnen, so Fachkonferenzleiterin Nicole Richter. Darüber ist sie froh: „Er ist nah an den Jugendlichen dran, berichtet lebensnah. Sie fressen ihm aus der Hand.“

rtm

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