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Rapper Mapak bei einer "ganz großen Nummer"

Gifhorn Rapper Mapak bei einer "ganz großen Nummer"

Gifhorn. Nach einer etwas längeren Schaffenspause arbeitet der Gifhorner Rapper Mapak mit Hochdruck an seinem Comeback. „Ich muss meinen Namen wieder aufbauen.“ Dazu hat er sich bei der Deutschen Meisterschaft im Freestyle-Rap beworben - mit Erfolg.

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Marcel Pries (25) alias Mapak: Der Gifhorner nimmt an einem bundesweiten Rap-Duell teil.

Quelle: Photowerk (cc)

In 16 Städten bundesweit duellieren sich Rapper bei der Snipes-Jamsession 2016 von Out4fame in Reimen - unter anderem am 30. Januar in Hannover im Kulturzentrum Faust. „Frei aus dem Kopf heraus“, erläutert der 25-Jährige mit dem bürgerlichen Namen Marcel Pries. „Das ist eine ganz große Nummer, krass, wenn du dabei bist.“ Der Gewinner kriege nicht nur den Gürtel, sondern auch weitere Auftritte auf Festivals.

Pries will auch damit seine neue Maxi-CD bekannter machen - für einen guten Zweck. In „Ruhe in Frieden“ verarbeitet er den Krebstod seiner Mutter. Er verzichte auf Einnahmen aus dem Verkauf online und als gepresste Version. Das Geld will der gebürtige Wolfsburger, der seit November in Gifhorn lebt, dem Heidi-Förderverein für krebskranke Kinder zukommen lassen.

In Hannover wird er einen alten Bekannten aus Wolfsburger Tagen wieder sehen: King Atze. Mapak ist gespannt, ob ausgerechnet der Wolfsburger sein Gegner wird. Mapak hat bereits mit 13 Jahren angefangen, Rapmusik zu schreiben, etwa über seine Zeit als Heimkind. Jahrelang habe er seine Musik im Online-Forum MySpace vertrieben.

Dann im Jahr 2010 die Auszeit: Führerschein machen und eine Lehre als Maler und Lackierer. „Um erwachsen zu werden. Wichtig ist, dass du eine Ausbildung hast.“ Heute hat er selbst Familie, eine Frau und eine Tochter (3).

Aber die Musik lasse ihn nicht los. „Die war nie wirklich weg. Es juckt in den Fingern. Das ist ein Laster wie Schokolade essen oder Rauchen.“

rtm

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