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Raketeneinschlag: Verfahren eingestellt

Leiferde Raketeneinschlag: Verfahren eingestellt

Leiferde. Das Verfahren wegen des Einschlags einer Experimentalrakete in ein Wohnhaus in Leiferde ist eingestellt. Der Absturz gilt als Unfall, der nicht strafrechtlich zu verfolgen ist.

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ARCHIV - Ein Handwerker repariert am 23.06.2014 eine Wand und eine Decke im Kinderzimmer eines Einfamilienhauses in Leiferde im Landkreis Gifhorn (Niedersachsen). Eine Experimentalrakete der Technischen Universität Braunschweig war in das Kinderzimmer des Hauses gekracht. Verletzt wurde niemand. Foto: Julian Stratenschulte/dpa (zu Themenpaket LNI-Jahresrückblick 2014 vom 08.12.2014) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Quelle: Julian Stratenschulte

Die Studenten haben sich indessen nach TU-Angaben endgültig vom Startplatz Hillerse verabschiedet.

Fahrlässige Sachbeschädigung: So bewertet laut Polizeisprecher Thomas Reuter die Staatsanwaltschaft den Einschlag in das Kinderzimmer, bei dem niemand verletzt wurde, da die Mutter mit den beiden Kindern gerade nicht daheim war. Der Flug der Experimentalrakete Mephisto sei genehmigt gewesen. „Sonst müsste jeder Autofahrer bei einem Unfall auch strafrechtlich verfolgt werden.“ Der Hauseigentümer und Vater der Bewohnerin ist enttäuscht, dass der Vorfall keine Konsequenzen nach sich zieht. Und: Auch ein halbes Jahr nach dem Einschlag seien noch nicht alle Versicherungsfragen geklärt. Immerhin sei seit kurzem klar, dass die Rakete keinerlei Schadstoffe im Haus zurück gelassen habe, so der 62-Jährige.

Wenigstens habe die Versicherung das von ihm selbst in Auftrag gegebene Gutachten dazu bezahlt. „Es war schwer, den Sachverständigen zu finden.“ Die TU ist erleichtert über die Einstellung des Verfahrens, so Sprecherin Elisabeth Hoffmann. Die Studenten seien wieder im Besitz der Überreste der Rakete. „Wir versuchen, sie zu rekonstruieren, um der Absturzursache auf die Spur zu kommen.“

Was schwierig sei, da beide Platinen der Steuerung beschädigt wurden. Bis dahin stünden keine Neustarts auf dem Programm. Starts vom Modellflugplatz in Hillerse werde es künftig defintiv nicht mehr geben, bekräftigt Hoffmann.

rtm

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