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Radwege zu schmal und zugewachsen

Landkreis Gifhorn Radwege zu schmal und zugewachsen

Landkreis Gifhorn. Zu schmal, und dann auch noch zugewachsen: Gifhorns ADFC kritisiert den Zustand der Fernradwege im Landkreis - und lädt verantwortliche Kreispolitiker zu einer Radtour vor Ort ein.

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Zu schmal, und dann auch noch zugewachsen: Wie schon im Vorjahr ist der Zustand der Radfernwege im Kreis Gifhorn dem Radfahrerverband ADFC Kritik wert.

Quelle: Sebastian Preuss

Radfahrer haben sich laut Andreas Böhm vom ADFC an den Verband gewandt, weil der Radfernweg Weser-Harz-Heide, der unter anderem zwischen Kästorf und Wahrenholz verläuft, inzwischen wieder zugewachsen sei. „Da kommt man kaum noch durch.“ Diese Probleme seien typisch für jene schmalen geschotterten Streifen neben Waldwegen, wie es sie auch zwischen Wilsche, Bokelberge und Müden oder zwischen Gifhorn und dem Tankumsee gibt.

„Die Wege sind grundsätzlich zu schmal“, sagt ADFC-Chef Wolfgang Harder. Selbst wenn die Vegetation zurück geschnitten sei, hätten Radfahrer mit Kinder-Anhängern Probleme. Gegenverkehr sei dann gar nicht mehr möglich. Und die Anhänger würden immer beliebter.

Selbst ohne breite Fahrzeuge sei Gegenverkehr auf den schmalen Schotterstreifen schwierig. Bei Radfernwegen wie dem Aller-Radweg und dem Weser-Harz-Heide-Radwege werde das zu einem Problem. Dieser Ausbau-Standard sei nicht gerade eine Visitenkarte für die Radregion Gifhorn.

Darüber wollen Harder und Böhm demnächst mit Landrätin Marion Lau, ihrem Nachfolger Dr. Andreas Ebel und Bürgermeister Matthias Nerlich vor Ort sprechen - bei einer Radtour auf den betroffenen Wegen. Harder: „Sie sollen sich davon selbst überzeugen.“ Dem ADFC ist klar, dass eine Verbesserung Geld kosten würde. Böhm: „Letztlich muss ein Topf aufgemacht werden.“ Schließlich werbe Gifhorn mit seinem Fahrrad-Tourismus.

rtm

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