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Radweg: Nach einem Jahr bröckelt Markierung

Ärger um Millionen-Projekt in Gifhorn Radweg: Nach einem Jahr bröckelt Markierung

Das Radweg-Projekt an Hamburger Straße und Hauptstraße in Gamsen und Kästorf war mit 2,6 Millionen Euro nicht gerade billig. In den Kosten enthalten waren auch Markierungsarbeiten für den Radfahr-Streifen. Jetzt gibt’s Ärger: Nur ein Jahr nach der Fertigstellung lösen sich die Markierungen vom Untergrund. Die Stadt will die zuständige Firma in die Pflicht nehmen.

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Hielt noch nicht einmal ein Jahr: Die Markierung des Radwegverlaufs an der Hamburger Straße ist weitgehend verschwunden.

Quelle: Sebastian Preuß

Gamsen/Kästorf. Ende Juni 2016 hatte ein Unternehmen damit begonnen, die weiße Heiß-Plastik für den Radfahrstreifen auf die Fahrbahn aufzubringen – ähnlich wie auf dem Alten Postweg oder auf der Fallerslebener Straße. Einziger Unterschied: dort halten die Markierungen.

„Normalerweise hat die aufgetragene Heißplastik einen guten Verbund mit der Fahrbahn“, weiß der städtische Tiefbauamtschef Joachim Keuch aus Erfahrung. „Bis zu zehn Jahre“ sei im Regelfall die Haltbarkeit einer solchen Markierung. Nicht so jedoch auf dem vier Kilometer langen Radfahrstreifen in Gamsen und Kästorf, der auf der westlichen Straßenseite verläuft: An vielen Stellen ist die weiße Markierung nur noch zu erahnen, an anderen Stellen bereits ganz verschwunden oder brüchig.

„Wir sind bereits im Gespräch mit der verantwortlichen Firma“, versichert der städtische Fachbereichsleiter. Die beauftragte Firma habe die Arbeiten im Sommer 2016 nicht selbst erledigt, sondern an ein Subunternehmen abgetreten, erläutert Keuch. „Die vorhandenen Mängel sind im Rahmen der Gewährleistung zu beseitigen“, erklärt der Ingenieur. Die Stadt hoffe, dass die Arbeiten noch im August erledigt werden. „Einen genauen Termin gibt es bisher jedoch noch nicht“, sagt Keuch.

Auch wenn die Markierung an einigen Stellen fehle oder nur noch schlecht erkennbar sei, bleibe der Fahrstreifen „rechtlich ein Radweg“, bezieht Polizeisprecher Thomas Reuter Position. „Schließlich gibt es eine entsprechende Beschilderung“, erklärt Reuter. Bis zur Erledigung der Gewährleistungsarbeiten gelte auf dem gesamten Streckenabschnitt deshalb „besondere Vorsicht für Radler und Autofahrer“.

Von Uwe Stadtlich

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