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Gifhorn Stadt Raddiebe haben wieder Saison
Gifhorn Gifhorn Stadt Raddiebe haben wieder Saison
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00:31 30.04.2018
Fahrradklau: Hunderte von Rädern verschwinden jährlich in Stadt und Kreis – die Aufklärungsquote ist gering. Quelle: dpa
Gifhorn

Auch weil an Sicherungseinrichtungen gespart wird. „Die Aufklärungsquote ist gering“, weiß Andreas Sosniak, Chef der Analysestelle der Kripo.

Allein 2017 ließen Langfinger 396 Drahtesel mitgehen. Lediglich 62 dieser Räder tauchten wieder auf (Aufklärungsquote 15,66 Prozent). 2016 verschwanden im Kreisgebiet 366 Räder (nur 47 Räder wurden wieder gefunden und sichergestellt. Quote 12,84 Prozent). 2015 gab’s 397 gestohlene Räder, 46 davon wurden ihren Eigentümern zurück gegeben (Aufklärungsquote 11,59 Prozent). Einen Fünf-Jahres-Höchststand gab es dann mit 521 gestohlenen Rädern im Jahr 2014 (68 Räder tauchten wieder auf, Aufklärungsquote 15,05 Prozent). 2013 wurden 453 Räder in Stadt und Kreis Gifhorn gestohlen, 64 dieser Fälle klärte die Polizei auf (14,13 Prozent).

„Die Zahlen bewegen sich weiter auf einem hohen Niveau“, sagt Sosniak. Die bei Dieben beliebtesten Tatorte sind der Bahnhof Gifhorn-Stadt, die Allerwelle und auch die Fußgängerzone. „Oft wird den Tätern die Arbeit zu leicht gemacht, denn die Räder sind gar nicht oder nur schlecht gesichert“, sagt Polizeisprecher Thomas Reuter. Hochwertige Trekking-Räder oder E-Bikes seien häufig nur mit einem Billigschloss aus dem Baumarkt abgeschlossen. Für ein gutes Schloss müsse man jedoch zwischen 50 bis 100 Euro ausgeben, rät der Polizeisprecher.

Ein weiterer Tipp von Reuter und Sosniak: Räder in die Datenbank der Polizei einstellen lassen. „Dazu müssen lediglich Kaufbeleg und Personalausweis auf der Wache in Gifhorn vorgelegt werden“, so Reuter. Die EDV-Registriegung schrecke Diebe ab und erleichtere auch das Wiederauffinden von gestohlenen Rädern.

Von Uwe Stadtlich

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