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RWE Dea wirft Auge auf Gifhorner Öl

Leiferde/Wesendorf RWE Dea wirft Auge auf Gifhorner Öl

Leiferde/Wesendorf. Mehr Erdöl aus dem Kreis Gifhorn? Das Unternehmen RWE Dea untersucht, ob es sich lohnt, auf still gelegten Flächen bei Leiferde und Wesendorf die Pferdekopf-Pumpen wieder anzuschmeißen. Dafür habe die zuständige Aufsichtsbehörde Bewilligungen erteilt.

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Erdöl aus dem Kreis Gifhorn: Möglicherweise wird RWE Dea die Förderung bei Leiferde und Wesendorf wieder aufnehmen wenn es sich lohnt. Das muss eine Überprüfung ergeben.

Quelle: Photowerk (Archiv)

Leiferde/Wesendorf. „Wir stehen bei den Projekten ganz am Anfang“, sagt Derek Mösche von RWE Dea auf AZ-Anfrage. Unter anderem mit einem Blick auf die Seismik, ein 3D-Bild der Böden unter Wesendorf und Leiferde, will das Unternehmen überprüfen, ob sich eine Wiederinbetriebnahme der Altfelder rechnet.

„Wir wissen, dass dort unten Öl ist - und das auch in guter Qualität“, sagt Mösche. Mehr als 100.000 Tonnen schlummerten vermutlich im Erdreich 800 Meter unter Leiferde und 1000 Meter unter Wesendorf. Die Wiedererschließungsbohrungen würden unter Berücksichtigung hoher Maßstäbe an Lärmschutz, Umweltschutz und Sicherheit vorgenommen, versichert Mösche. Der Bevölkerung soll durch öffentliche Besichtigungen die Möglichkeit gegeben werden, sich vor Ort zu informieren.

Sinkende Fördermengen und ein niedriger Ölpreis führten in den 90-er Jahren zur Einstellung der Ölbohrungen, sagt Mösche. „Neue Bohr-und Produktionstechniken sowie der deutliche Anstieg des Ölpreises haben RWE Dea veranlasst, das Potenzial der Altfelder noch einmal zu überprüfen.“ Die erste Wiedererschließungsbohrung soll 2015 starten, wenn denn die Wirtschaftlichkeitsüberprüfung Erfolg verspricht.

rtm

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