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RVA-Zuschüsse: Kritische Fragen von der Politik

Landkreis Gifhorn RVA-Zuschüsse: Kritische Fragen von der Politik

Landkreis Gifhorn. Der Regionalverbund für Ausbildung (RVA) gibt marktbenachteiligten und unversorgten Jugendlichen eine Zukunftsperspektive. Geschäftsführerin Elisabeth Krüger präsentierte im Jugendhilfeausschuss gestern Zahlen - nach Meinung der Politik nicht ausreichend. Mitarbeiter des Fachbereichs Jugend zweifelten sogar die Zuständigkeit des Kreises an.

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Thema Regionalverbund für Ausbildung: Der Jugendhilfeausschuss des Kreises befasste sich gestern mit dem Thema – und hakte kritisch nach.

Der 1998 gegründete RVA habe seit dieser Zeit 581 junge Menschen ausgebildet und mit 248 Betrieben aus dem Kreisgebiet erfolgreich zusammen gearbeitet. Psychische Erkrankungen, fehlende Ausbildungsplatzreife, Alleinerziehende oder Migrationshintergrund - Krüger zählte eine Vielzahl von Gründen auf, die dazu führten, dass der RVA sich der jungen Menschen annehme und ihnen eine Lehrstelle vermittele. Darunter seien auch Personen, die bereits 26 Jahre alt seien.

Ausschussvorsitzende Telse Dirksmeyer-Vielhauer (CDU) hakte nach und verlangte nach aktuellen Zahlen - die Krüger gestern nicht lieferte. „Das ist für uns wichtig, denn für den RVA fließen öffentliche Mittel“, befand auch Klaus Rautenbach (Grüne).

„Das Jugendamt arbeitet mit jungen Menschen bis 21 Jahre zusammen, Sie betreuen Personen mit 27 Jahren - da sind wir definitiv nicht zuständig“, befand eine Mitarbeiterin des Jugendamtes. Für Alleinerziehende gebe es zudem ein Riesenprogramm vom Job-Center.

„Die Arbeit des RVA muss gläserner und konkreter werden“, stellte Dirksmeyer-Vielhauer fest. Elf Jugendliche kämen zu Beginn des Ausbildungsjahres aus dem Kreis Gifhorn, entgegnete Krüger.

Von 2016 bis 2019 soll der RVA einen Kreiszuschuss von mehr als 240.000 Euro erhalten.

ust

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