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Gifhorn Stadt Querschüsse aus Berlin und Hannover kosten Sieg
Gifhorn Gifhorn Stadt Querschüsse aus Berlin und Hannover kosten Sieg
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12:00 15.11.2017
Analyse der Wahlniederlage: Die CDU sprach in einem außerordentlichen Kreisparteitag über die Gründe. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

Die Scheune des Deutschen Hauses stieß an ihre Grenzen, noch nach der Begrüßung mussten zusätzliche Stühle heran geschafft werden. Vor mehr als 100 Mitgliedern lobte Kreisvorsitzender Andreas Kuers das Engagement von Ingrid Pahlmann, Horst Schiesgeries und Kerstin Keil. „Die Kandidaten haben wirklich alles gegeben.“

„Das war ein Tiefschlag.“ So bewertet Kuers die Aussage des stellvertretenden Bundestagsfraktionschef Michael Fuchs, das Land Niedersachsen möge seine VW-Anteile verkaufen. Das habe in der Region entscheidend Stimmen gekostet. Nicht gut angekommen sei auch die Aufnahme der grünen Überläuferin Elke Twesten. Und die Kritik an Korrekturen durch VW an einer Rede des SPD-Ministerpräsidenten und Aufsichtsrats Stephan Weil wäre angebracht gewesen, hätte man selbst nicht auch so gehandelt.

Ein sensibles Thema war offenbar die Flüchtlingspolitik vor allem bei den Spätaussiedlern als eigentliche Stammwählerschaft. „Man kam nicht mehr an sie heran“, berichtete Pahlmann von Gesprächen. Laut Kuers hatte die Bundestagskandidatin das „aggressiv zu spüren bekommen“.

Eine ehrliche Bestandsaufnahme mahnte Ingrid Richter aus dem Papenteich in der Aussprache an. Die CDU im Kreis müsse auch auf sich selber und die Handlungsfähigkeit der Ortsvereine schauen. Manfred Birth aus Gifhorn appellierte an die Partei, die Wähler wieder verstärkt „zu pflegen“. Andere sagten, dass die Wertevermittlung wieder in den Vordergrund rücken müsse. Die CDU müsse wieder Antworten auf wichtige Fragen bieten.

Von Dirk Reitmeister

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