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Pumpe fürs Jubiläum rausgeputzt

Wedesbüttel Pumpe fürs Jubiläum rausgeputzt

Wedesbüttel. Zum Jubiläum der Feuerwehr bringen Karl-Heinz und Holger Holtze die alte Tragkraftspritze wieder in Schuss. Die Pumpe war bei der Feuerwehr Wedesbüttel-Wedelheine von 1949 bis 1964 im Einsatz, bevor eine neue angeschafft wurde. Die alte Pumpe mit dem 27 PS starken Breuer-Zweitaktmotor wäre beinahe dem Rost zum Opfer gefallen.

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Läuft wieder: Wolfgang Dee (v.l.) Holger und Karl-Heinz Holste und Marco Bührig mit der restaurierten Tragkraftspritze.

Quelle: Photowerk (co)

Zur Gründung wurde dann doch eine neue Ausrüstung angeschafft: Eine 1176 Mark teure Pferdespritze, die von vier Pferden gezogen wurde. Aus dieser Zeit gibt es nur wenige schriftliche Dokumente. Fest steht aber, dass insbesondere in der Zeit nach dem Bau des Mittellandkanals in den 20-er-Jahren die Feuerwehr zu einem wichtigen Bindeglied zwischen den nun getrennten Orten wurde.

1925 wurde eine Feuerwehrkapelle gegründet, aber Ende der 50-er-Jahre wieder aufgelöst. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurde noch über Signalhörner alarmiert, nach dem Krieg diente dazu die Luftschutzsirene von Wedesbüttel.

1949 schaffte die Feuerwehr für 1800 Mark eine Tragkraftspritze an. Sie läuft noch heute (siehe unten). Und 1964 gab es zum 50-jährigen Geburtstag von den Gemeinden Wedesbüttel und Wedelheine das erste motorisierte Löschfahrzeug – einen Ford Taunus Transit. Mit den Planungen des heutigen Gerätehauses wurde 1975 begonnen, welches die Feuerwehr mit viel Eigenarbeit 1978 fertigstellte.

1968 wurde wegen Nachwuchsmangels die Jugendfeuerwehr gegründet, in die ab 1990 auch Mädchen eintreten durften. Auch die vor zwei Jahren gegründete Kinderfeuerwehr soll den Nachwuchs sichern – und auch bei den Eltern Interesse wecken, so Ortsbrandmeister Marco Bührig. „Wir versuchen, auch Quereinsteiger für die Feuerwehr zu gewinnen.“

co

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