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Publikum wirkt beim Weihnachtsoratorium mit

Gifhorn Publikum wirkt beim Weihnachtsoratorium mit

Gifhorn. Mit dem Weihnachtsoratorium „Die Geburt Christi“ erfreute die Kantorei St. Nicolai am Sonntagabend ein paar Hundert Kirchgänger in Gifhorn. Der Chor bot Heinrich von Herzogenbergs Werk, unterstützt von Solisten und Musikern, unter Leitung von Kreiskantor David Menge beeindruckend dar.

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Besonderes Erlebnis: Das Publikum in der St. Nicolaikirche erfreute sich am Weihnachtsoratorium „Die Geburt Christi“.

Quelle: Ron Niebuhr

Die St. Nicolaikirche war sehr gut besucht, viele Gifhorner wollten sich diesen musikalischen Hochgenuss nicht entgehen lassen. Die rund 80-köpfige Kantorei St. Nicolai trug das dreiteilige Weihnachtsoratorium im Wechsel mit den Solisten Anna Dierl (Sopran), Sarah Kelemen (Alt), Robert Bartneck (Tenor), Manuel Oswald (Tenor), Peter Kubik (Bass) und Yannik Spanier (Bass) vor. Die Sänger ließen sich von Ryoko Morooka am Harmonium, René Sass an der Orgel und dem Orchester Opus 7 begleiten. Zusammen ergab das ein faszinierendes Klangbild.

Die drei Teile des Weihnachtsoratoriums waren in sich abgeschlossen, jeder Teil folgte einem eigenen Gedanken. Und doch korrespondierten sie miteinander. Den Anfang machte „Die Verheißung“ rund um den Advent. Es folgte „Die Erfüllung“, worin die Geburt Christi beschrieben wird. Und das Finale bildete „Die Anbetung“, eine Weitererzählung der Weihnachtsgeschichte nach Lukas. Von Herzogenbergs Weihnachtsoratorium galt zur Zeit der Entstehung (1894) als volkstümlich. Und daran hat sich bis heute wenig geändert.

Daher ermunterte Kreiskantor David Menge, der sich mit diesem Konzert aus Gifhorn verabschiedete, die Zuhörer, in den dafür vorgesehenen Passagen „kräftig“ mitzusingen. „Die Orgel werden sie wohl nicht übertönen, aber sie können es ruhig versuchen“, sagte Menge. Und siehe da: Das Publikum nahm die Herausforderung an, sang mit großer Inbrunst Vers um Vers und trug so seinen Teil zu einem unvergesslichen Konzertabend bei.

rn

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