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Gifhorn Stadt Erst spät kommt beim Public Viewing Stimmung auf
Gifhorn Gifhorn Stadt Erst spät kommt beim Public Viewing Stimmung auf
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19:38 24.06.2018
Endlich: Der erlösende Siegtreffer zum 2:1 gegen Schweden in der Nachspielzeit sorgte auf dem Marktplatz für großen Jubel.
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Gifhorn

Viele sahen das Fußball-WM-Spiel Deutschland gegen Schweden am Samstagabend lieber zu Hause. Nicht so Madeleine Paul, Louisa Sandvoß und Hünni Jakuscheit, die sich auf dem Gifhorner Marktplatz kennen gelernt hatten und gemeinsam das Spiel verfolgten. „Fußball verbindet eben.“

Iris Faßbender-Kleiss von der DRK-Einsatzbereitschaft hatte sich freiwillig zum Einsatz auf dem Marktplatz gemeldet: „Zu Hause würde ich das Spiel auch sehen, da ist es doch viel schöner, hier mit anderen zu gucken.“

Nur wenige Besucher kamen zum Public-Viewing am Samstagabend, noch weniger waren zuvor im ökumenischen WM-Gottesdienst. Zur Halbzeitpause des Fußball-WM-Spiels Deutschland gegen Schweden verließen etliche Fans den Marktplatz. Im Laufe der zweiten Halbzeit steigerte sich die Laune, nach dem Sieg gab es kein Halten mehr.

Ein Wechselbad der Gefühle spiegelte sich in den Gesichtern auf dem Marktplatz wider. Enttäuschung über Fehler der deutschen Mannschaft, Verzweiflung über das fehlende Quäntchen Glück nach so vielen guten Aktionen, Mitfiebern beim Spiel in Unterzahl nach Gelb-Rot für Jerome Boateng – und dann, in der Nachspielzeit, auf den allerletzten Drücker, endlich der heiß ersehnte Siegtreffer zum 2:1 von Toni Kroos – es war ein echter Fußballkrimi.

Im Cabrio durch die Nacht

Frische 15 Grad und gegen Spielende einsetzender Nieselregen störten die Fans gar nicht, beim Autokorso durch die Innenstadt bejubelten einige den deutschen Sieg sogar im Cabrio mit offenem Verdeck mit Fähnchenschwenken und Hupkonzert. Als die Polizei nach einer halben Stunde bat, die Party zu beenden, löste sich der Korso auf.

Ökumenischer WM-Gottesdienst

Beim ökumenischen WM-Gottesdienst vor dem Spiel war Improvisation angesagt. Nicht nur, dass er in die Kirche verlegt wurde, Soulgeneration musste kurzfristig absagen, so dass eine Spontan-Band einspringen musste.

Liedtexte hatten Superintendentin Sylvia Pfannschmidt Pastoralreferent Martin Wrasmann als Basis ihrer Gedanken genutzt – Tenor: Bei Siegen zusammen stehen ist einfach, aber „wir können auch Halleluja singen, wenn es mal nicht so klappt“, so Pfannschmidt.

Von Christina Rudert

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