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Gifhorn Stadt Prozess gegen Gifhorner wegen Drogen und Waffenbesitzes
Gifhorn Gifhorn Stadt Prozess gegen Gifhorner wegen Drogen und Waffenbesitzes
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10:01 05.04.2018
Prozess gegen Gifhorner: Das Landgericht verhandelt wegen Drogenhandels und Waffenbesitzes gegen den 22-Jährigen. Quelle: Rainer Dröse
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Gifhorn/Hildesheim

Es war ein Schlag gegen den Drogenhandel in Gifhorn, als die Polizei am 8. März 2017 acht Wohnungen durchsuchte. Allein bei dem 22-Jährigen wurden 500 Gramm Marihuana, 100 Gramm Amphetamine und 20 Ecstasy-Tabletten gefunden – außerdem eine Machete, mehrere Messer und ein Teleskopschlagstock.

Bei der Überwachung von zwei Dealern waren die Fahnder auf die Spur des 22-Jährigen gekommen. Er hatte bei den Dealern Marihuana gekauft und selbst damit gehandelt.

Angaben zu den Drogenverkäufern und seine Kunden machte er vor Gericht nicht. Der Gifhorner sagte aber aus, dass er bereits seit seinem 13. Lebensjahr Alkohol konsumiere und bereits mit 16 Jahren vom Alkohol abhängig war.

Anfang 2017 will er täglich zwei bis drei Flaschen Schnaps und eine Kiste Bier getrunken haben. Außerdem gab er an, dazu noch 10 bis 25 Gramm Amphetamine, fünf bis acht Tabletten Ecstasy und drei bis fünf Gramm Kokain genommen zu haben.

Damit sei es ihm gut gegangen, sagte der Mann. Denn mit 13 Jahren wurde bei ihm eine schizoaffektive Störung festgestellt. Er litt unter Verfolgungsideen, hatte Angstzustände – bis heute.

Ein psychiatrischer Gutachter hielt seine Konsumangaben jedoch für viel zu hoch. „Das hätte er nicht vertragen, das sind Mengen, die tödlich sind“, sagte er. Eine Drogenabhängigkeit, die Psychosen zum Ausbruch brachten, und eine Störung des Sozialverhaltens attestierte der Gutachter. „Ohne Therapie wird es zu vergleichbaren Straftaten kommen“, befürchtete er. Deshalb riet er, den einschlägig vorbestraften Mann in einer Entziehungsanstalt zu therapieren.

Seit 5. Januar 2018 sitzt der 22-Jährige in Untersuchungshaft. Er befindet sich zurzeit in der neuen psychiatrischen Abteilung der Jugendanstalt in Hameln. Wie es mit ihm weitergeht, wird er am Freitag bei der Urteilsverkündung erfahren.

Von Bettina Reese

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