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Gifhorn Stadt Prozess um Überfall auf Gifhorner Sexarbeiterin
Gifhorn Gifhorn Stadt Prozess um Überfall auf Gifhorner Sexarbeiterin
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06:00 06.03.2018
Überfall auf Prostituierte an der Dragenkreuzung: Der Fall vom Oktober beschäftigt demnächst das Landgericht Hildesheim.  Quelle: Sebastian Preuß
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Gifhorn

 Laut Anklage lief es an jenem 14. Oktober 2017 in dem Sexmobil nahe der Dragenkreuzung zunächst einvernehmlich zwischen dem Kunden und der Sexarbeiterin. Doch dann geriet das Techtelmechtel gewaltig aus dem Ruder. Der Mann soll die Frau aufgefordert haben, ihm seine Jacke zurück zu geben. Laut der Frau habe er den Wohnwagen aber ohne Jacke betreten, so die Staatsanwaltschaft. Daraufhin eskalierte die Situation.

„Er soll sich darüber geärgert haben und sich auf sie gestürzt und sie gewürgt haben“, heißt es in der Anklage. Die Sexarbeiterin sei zu Boden gegangen, danach soll der Angeklagte sie geschlagen und versucht haben, sie zu vergewaltigen – was teilweise gelungen sei. „Aufgrund des starken Würgens soll der Zeugin schwarz vor Augen geworden sein.“ Dann habe der Mann der Frau 300 Euro abgenommen. „In einem unbeobachteten Moment“ sei der Zeugin die Flucht aus dem Wohnwagen gelungen.

Die Sexarbeiterin erlitt schwere Verletzungen. Die Anklage spricht von einem lebensgefährlichen Würgen, dem sich der Angeklagte bewusst gewesen sein dürfte.

Der 23-Jährige wurde nur zwei Tage später von der Polizei geschnappt. Er sitzt seitdem in der Untersuchungshaft.

Von Dirk Reitmeister

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