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Gifhorn Stadt Prozess: Schieber prellten Autohaus
Gifhorn Gifhorn Stadt Prozess: Schieber prellten Autohaus
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22:45 15.08.2011
Betrug und Urkundenfälschung: Vorm Landgericht sind fünf Männer angeklagt, die unter anderem ein Autohaus in Gifhorn prellten.
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Die Masche, mit der die 25 bis 32 Jahre alten Männer, die alle in Hannover wohnten, ihre Betrügereien durchführten, war immer die gleiche. Einer meldete bei einem Autohaus den Wunsch eines Bekannten nach einem Wagen. Beim nächsten Besuch fungierte er als „Dolmetscher“ für den Freund.

Dieser Strohmann schloss eine Vollfinanzierung für den Wagen ab, Raten wurden einmal oder gar nicht bezahlt. Stattdessen wurden die Fahrzeuge mit gefälschten Papieren auf andere Strohmänner angemeldet und anschließend oft über mobile.de für sehr viel weniger Geld weiter verkauft oder verschwanden spurlos.

21 Fälle sind angeklagt. Die Fahrzeuge – Audi A 6, Passat, Touareg, Mercedes, BMW und Toyota – schlugen mit Stückpreisen von 20.000 bis 50.000 Euro bei Autohäusern in Gifhorn, Gütersloh, Paderborn, Hannover und Frankfurt zu Buche. Der Gesamtschaden kann laut Anklage nicht beziffert werden.

Der gestrige Prozesstag beschränkte sich auf die Verlesung der umfangreichen Anklage und die Feststellung der Personalien der Angeklagten. Einer der fünf erschien nicht, seine Anwälte legten Atteste vor. Heute geht es mit Zeugen-Vernehmungen weiter. Insgesamt sind für den Mammut-Prozess vorläufig 19 Prozess-Tage angesetzt.

jr

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