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Protest gegen Egger-Erweiterung

Gifhorn Protest gegen Egger-Erweiterung

Gifhorn. So großen Besuch hatte eine Ausschusssitzung in Gifhorn lange nicht mehr: Die geplante Egger-Erweiterung mobilisierte rund 20 Anwohner und Naturschützer. Sie dürften Dienstagabend den Stadtplanungs-Ausschuss enttäuscht verlassen haben.

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Großes Interesse im Stadtplanungs-Ausschuss: Die geplante Egger-Erweiterung lockte Anwohner und Naturschützer in den Sitzungsraum. Die Auslegung der Pläne wurde gestern empfohlen.

Quelle: Photowerk (cc)

Nicht nur Rainer Bartoschewitz fragte in der Einwohnerfragestunde nach der Lärmbelastung. Auch Wolfgang Kramer, der seit Jahrzehnten im Weiland wohnt: „Seit einigen Jahren kann man nachts keine Fenster mehr auflassen. Ich lade Sie ein, dann haben Sie auch bald die Schnauze voll.“ Ein anderer Anwohner befürchtet durch die für die Erweiterung nötige Abholzung des Waldes eine weitere Verschlechterung. Ebenso mehr Beeinträchtigungen durch neue Gebäude, etwa ein geplantes Hochregallager.

Eva Gresky vom BUND verlas eine Stellungnahme mit fünf Punkten. Darin hob sie die ökologische und geologische Bedeutung des Dünengebiets Brenneckes Berg mit Wald und trocken liegendem Schlatt hervor.

Egger-Geschäftsführer Matthias Veile erläuterte in der Sitzung dann die aus seiner Sicht nötige Erweiterung für eine Verlegung des Mitarbeiter-Parkplatzes. Der Verkehr dorthin laufe mitten über das Betriebsgelände und störe den Arbeitsablauf.

Gegen das Nein von Britta Blum (Grüne), die die Suche nach einem alternativen Parkplatz im Weiland vorgeschlagen hatte, stimmte der Ausschuss gestern Abend für die Auslegung von Flächennutzungs- und Bebauungsplan. In diesem Verfahren werden zunächst Stellungnahmen und Einwände gesammelt.

rtm

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