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Premiere in Gifhorn: Riesige Krippe vor St. Nicolai

Superintendentin hatte Idee zu dem neuen Projekt Premiere in Gifhorn: Riesige Krippe vor St. Nicolai

Das hat‘s in Gifhorn in der Advents- und Weihnachtszeit bisher noch nie gegeben: Seit gestern Mittag steht eine Holzkrippe mit lebensgroßen Figuren auf dem Steinweg - genauer gesagt vor der Nicolai-Kirche.

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Tolle Idee: Vor der Nicolai-Kirche wurde gestern eine hölzerne Krippe mit lebensgroßen Figuren aufgebaut.

Quelle: Foto: Sebastian Preuß

Gifhorn. „Mitarbeiter der Jugendwerkstatt Gifhorn haben einen Stall für das Figurenensemble gebaut und aufgestellt“, sagt Ulla Evers, Sprecherin des Kirchenkreises Gifhorn.

Uwe Dannemann, Praxisanleiter für den Bereich Holz in der sozialen Einrichtung des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises, baute mit sechs Jugendlichen einen Marktstand innerhalb von drei Tagen um. „Auch muslimische Teilnehmer unserer Maßnahme waren dabei. Denen habe ich erstmal erklärt, was eine Krippe ist“, schmunzelt Dannemann.

Die engagierten Krippen-Bauer und Zimmermann Uwe Dannemann hatten in den vergangenen Tagen viel Arbeit: An der Vorderseite des Holzstandes wurde eine Tür eingebaut, das Dach wurde verbessert, es wurde gestrichen und auch ein Fußboden musste verlegt werden.

„Die Holzhütte ist mit Stroh ausgelegt, damit die biblische Szene des Stalls zu einer weihnachtlichen Krippe wird“, erläutert Ulla Evers.

Der Anstoß zum Bau der Krippe zum Bau der Krippe kam von der Gifhorner Superintendentin Sylvia Pfannschmidt: Die St. Nicolai-Gemeinde habe ihre Idee aufgegriffen und umgesetzt.

„Wir möchten zum Gottesdienst am 24. Dezember, wenn viele Menschen vor der Kirche die Liturgie mitfeiern, auch draußen eine weihnachtliche Atmosphäre schaffen“, sagt die Gifhorner Superintendentin. Dazu trage auch die neue Krippe bei.

Pfannschmidt dankte der Jugendwerkstatt, „die mit Kreativität und handwerklichem Können die Krippe für die Gemeinde und für Gifhorn aufgestellt hat“. Die Krippenfiguren hat Pfannschmidt kostengünstig aus einem Möbelhaus besorgt.

Besucher des Gifhorner Weihnachtsmarktes und der Innenstadt können sich an der Krippe bis zum 6. Januar erfreuen. Dann werden der Stall und die Figuren abgebaut und ins Winterquartier transportiert. „Die Krippe wird auch 2017 wieder aufgebaut“, verspricht Pfannschmidt.

ust

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