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Präventionsrat soll Probleme angehen

Landkreis Gifhorn Präventionsrat soll Probleme angehen

Landkreis Gifhorn. „Bericht über die Zusammenarbeit mit islamischen Religionsgemeinschaften im Landkreis“: Dieser eher trockene Titel einer Verwaltungsvorlage sorgte am Dienstag für Zündstoff im Jugendhilfeausschuss. Kreisjugendpfleger Bernd Schuhose gab der Politik eine „Ist-Aufnahme“ - und sprach dabei Probleme von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund an.

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„Interkulturelles Zusammenleben“: Ein Präventionsrat soll bestehende Probleme angehen – auch eine Fachtagung wünscht sich die Kreis-Politik.

Quelle: dpa

Handgreifliche Auseinandersetzungen von Schülern der Gifhorner Stein-Schule, der schwierige Kontakt zwischen der Moschee und dem Landkreis oder der soziale Druck von streng gläubigen Eltern insbesondere auf Töchter: Schuhose benannte insgesamt 13 Punkte. „Das ist nicht vom Himmel gefallen und aus der Luft gegriffen“, verwies Schuhhose auf einen Ordner mit Polizeiberichten über Vorfälle an der Stein-Schule.

„Es handelt sich weder um eine Analyse, noch um eine Bestandserhebung - sondern um erste Beobachtungen“, erklärte Kreisrat Rolf Amelsberg.So sah es am Ende auch der Ausschuss, der grünes Licht für einen Antrag von SPD/Grünen gab: So soll ein Präventionsrat reaktiviert und der Dialog intensiviert werden, eine Fachtagung soll kommen, Fälle sollen konkretisiert werden. „Wir haben das Problem von Zwangsverheiratungen im Kreis - auch darüber muss man reden können, ohne gleich in die rechte Ecke gestellt zu werden“ forderte Gleichstellungsbeauftragte Christine Gehrmann.

ust

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