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Polizei warnt vor falschen E-Mails

Adressen auch aus Gifhorn gehackt Polizei warnt vor falschen E-Mails

Wenn Bekannte per Mail eine Rechnung verschicken, dann steckt bestimmt ein Hacker dahinter. Auch in Gifhorn tauchen zurzeit vermehrt vermeintlich von bekannten Adressen verschickte Mails auf. Die Polizei rät: Lieber sofort löschen.

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Die Masche mit der Mail: Zurzeit häufen sich Trick-Nachrichten von vermeintlich bekannten Adressen, die Unbekannte gehackt haben.

Quelle: Archiv

Gifhorn. Thomas Reuter, Polizeisprecher und Chef der Gifhorner CDU-Ratsfraktion, wurde neulich selber gleich stutzig, als der Name einer Ratskollegin in seinem E-Mail-Fach auftauchte.

Denn der Betreff und der daraus zu erwartende Mailinhalt passten nicht wirklich zur Adresse. „Im Bekanntenkreis hört man zurzeit den einen oder anderen Vorfall.“ Ein Lied davon kann auch ein Gifhorner singen, der immer wieder aus seinem Bekanntenkreis telefonische Rückfragen bekommt, ob er eine Mail mit einem Rechnungs-Link mit holländischer Adresse .nl verschickt habe. Natürlich nicht, sagt er und beklagt, dass immer wieder falsche Mails mit seiner Adresse auftauchten. Auch bei der AZ landen zurzeit sowohl Fake-Mails als auch dringende Hinweise von Betroffenen, in deren Namen solche Nepp-Sendungen verschickt wurden.

Thomas Reuter rät, beim Öffnen von Mails – auch von vermeintlich bekannten Absendern – vorsichtig zu sein. Im Zweifelsfall sollte man beim Absender lieber vorher telefonisch nachfragen, ansonsten: Finger weg von Anhängen oder Weblinks. Schnell könnten sich so Trojaner oder Viren auf dem Rechner verbreiten und diesen ausspionieren oder lahm legen.

Was können betroffene Mail-Nutzer gegen den Missbrauch ihrer Adressen tun? Reuter hat da kaum Trost. „Wenig. Man kommt nicht ran. Vermutlich sind die Täter im Ausland.“ Es bleibe nicht viel mehr, als eine neue E-Mail-Adresse anzulegen und den Bekanntenkreis zu warnen. „Ärgerlich, auf jeden Fall.“

Von Dirk Reitmeister

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