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Polizei-Spürnase übt in Gifhorner Innenstadt

Gifhorn Polizei-Spürnase übt in Gifhorner Innenstadt

Gifhorn. Trainingseinheit in der Gifhorner Innenstadt für einen Personenspürhund der Polizei: Ihre Lektion beendete die vierjährige Hündin Hummel mit Bravour auf dem neuen Steg an der Rotaller.

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Immer der Nase nach: Die Personenspürhündin Hummel trainierte gestern in der Gifhorner Innenstadt. Sie führte Meike Weinberg (l.) und Nadine Leifeld (M.) zu Sina Henneicke.

Quelle: Photowerk (sp)

Im Ernstfall zeigt Hummel ihren zweibeinigen Partnern, welchen Fluchtweg ein Bankräuber genommen hat, oder spürt Vermisste oder Suizidgefährdete auf. Erst neulich fand der Hannoversche Schweißhund eine Rentnerin in größter Not, die im Morast versunken war und im letzten Moment gerettet wurde - dank des Spürhundes. Gestern führte sie die Kommissarinnen Nadine Leifeld und Meike Weinberg zu Sina Henneicke.

Die Gamsenerin wartete allerdings in aller Ruhe am Steg über der Rotaller, war von der Wache in der Hindenburgstraße einmal quer durch die Fußgängerzone bis zum Kaninchengarten gegangen, um eine „Spur“ zu legen. Hummel folgte ihr mit Bravour, freut sich Leifeld. „Sie hat Sina sicher gefunden.“ Was nicht die einfachste Übung war, denn gerade in einer Fußgängerzone gebe es viele Spuren und Gerüche von Menschen, die einen Spürhund ablenken können.

„Wir müssen permanent üben“, sagt Leifeld. Vier bis fünf Mal pro Woche steht Training auf dem Programm, ergänzt Weinberg. „Sie können sich vor Einsätzen nicht retten“, sagt Sabine Hoffmann, Pressesprecherin der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen, bei der die beiden Gifhorner Polizistinnen und ihre Hündin arbeiten.

Hummel ist einer von drei Personenspürhunden des Landes. Hoffmann: „Die sind in ganz Niedersachsen unterwegs.“ Inzwischen als „etabliertes Einsatzmittel“: Eine zweijährige Projektphase mit anschließender Bewertungsphase sei erfolgreich abgeschlossen.

rtm

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