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Politiker: Baken auf Sonnenweg sind gefährlich

Kritik im Verkehrsausschuss Politiker: Baken auf Sonnenweg sind gefährlich

Die neue Verkehrsführung auf dem Sonnenweg mit den Baken zur Verkehrsberuhigung sorgte im Verkehrsausschuss des Stadtrats für Unmut. Die Baken, die die Fahrbahn verengen, seien eine Verkehrsgefährdung, erklärte Boris Jülge (SPD).

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Sonnenweg: Kritik an den neuen Baken übten jetzt Mitglieder des Verkehrsausschusses.

Quelle: Sebastian Preuß

Gifhorn. Es sei schwierig, die plötzlich auftauchenden Verkehrshindernisse auszumachen, insbesondere bei schlechter Sichtn, so Jülge. Deshalb habe es schon Beinahe-Unfälle gegeben, so Jülge, der von der Verwaltung wissen wollte, ob der aktuelle Ausbauzustand bereits endgültig sei.

Auch Karl-Heinz Krüger (CDU) übte Kritik: „Das ist eine Katastrophe.“ Im Bereich der beiden Fahrbahnverengungen gelte nicht einmal ein Halteverbot. „Wenn dort ein Auto steht, wird es noch schwieriger“,so Krüger. Und: Mit dem Einbau der beiden Schikanen habe man ausschließlich auf einen Anlieger Rücksicht genommen, der vor Gericht erfolgreich auf Umgestaltungen zur Verkehrsberuhigung geklagt habe.

„Weitere bauliche Maßnahmen sind bei den Einengungen nicht geplant“, so Stadtsprecherin Annette Siemer auf AZ-Anfrage. In diesen Bereichen seien sogar so genannte Schraffen im Asphalt verankert worden. Hierbei handle es sich um standardisierte Straßenbeschilderungen. Die Stadt werde aber im nächsten Jahr Geschwindigkeitsmessungen ausführen und die Verkehrsmengen erfassen. „Auf dieser Basis wird dann über Anpassungen, zum Beispiel bei den Markierungen, entschieden“, so Siemer.

Das Parken in diesen Verengungen sei unzulässig, weil die Fahrbahnbreite dort weniger als drei Meter betrage. Parkverbotsschilder seien deshalb nicht notwendig.

Und dass ein Anlieger bevorzugt werde, will die Stadt auch nicht gelten lassen. Die Baumaßnahme betreffe den gesamten Straßenverlauf, denn auch der Abschnitt zwischen Isenbütteler Weg und Jägerstraße sei umgestaltet worden.

Früher sei der Verkehr in Richtung Braunschweiger Straße durch das einseitige Parken auf der Nordseite eingeschränkt gewesen, während der Gegenverkehr floss. Jetzt gebe es wechselseitige Einengungen.

Von Frank Reddel

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