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Gifhorn Stadt Politik gibt ihr Okay für neues Jugendpflege-Konzept
Gifhorn Gifhorn Stadt Politik gibt ihr Okay für neues Jugendpflege-Konzept
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18:00 12.10.2012
So viel war schon lange nicht mehr los: Der Vollbütteler Jugendtreff wird – genauso wie der in Wettmershagen – dicht gemacht. Quelle: Bastian Till Nowak (Archiv)
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Jugendpfleger Thorsten Müller hatte es den Politikern immer wieder erklärt - im Rat, in Ausschüssen und in einem Arbeitskreis: „Wir müssen dahin gehen, wo die Jugendlichen sind.“ Dennoch sträubte sich die Politik lange gegen das Schließen von Jugendtreffs - obwohl Müller stets darauf hinwies, dass dort kaum noch Gäste hinkommen, und das Personal an anderer Stelle besser eingesetzt wäre.

Hans-Werner Buske (CDU) war lange Zeit einer der größten Kritiker: „Wir haben uns darauf geeinigt, die Jugendtreffs zu schließen, wenn weniger als vier Prozent der Zielgruppe kommen - nun müssen wir feststellen, dass es wirklich so ist.“ Buske forderte seine Ratskollegen aber gleichzeitig auf, sich nun nicht zurückzulehnen, sondern sich „mehr denn je für Jugendtreffs und Kindertreffs“ zu engagieren.

Klaus Rautenbach (Grüne) warnte vor einer „Zentralisierung der Jugendarbeit“ und knüpfte seine Zustimmung daran, „die bestehenden Treffs jederzeit bei Bedarf wieder eröffnen“ zu können.

til

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