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Politik einig: Zweite Zufahrt fürs Gewerbegebiet notwendig

Gifhorn Politik einig: Zweite Zufahrt fürs Gewerbegebiet notwendig

Gifhorn. „Alle Fraktionen sehen die Notwendigkeit des Baus einer zweiten Zufahrt zum Gewerbegebiet Süd - schnellstmöglich“, erklärte Bürgermeister Matthias Nerlich gestern nach einem Gespräch mit Vertretern dort ansässiger Unternehmen sowie Mitgliedern von Stadtrat und Verwaltung in Räumlichkeiten der IAV, deren Angestellte eine Petition verfasst hatten (AZ berichtete).

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Gewerbegebiet: Vertreter der Stadt betonten gestern nach einem Gespräch bei der IAV die Notwendigkeit der zweiten Zufahrt.

Quelle: Photowerk (cc)

Man werde alsbald mit der Samtgemeinde Isenbüttel und dem Landkreis sprechen, denn welche Trasse auch immer gebaut werde, „Eingriffe in die Natur wird es auf jeden Fall geben“. Ulrich Stenzel (SPD) betonte, er erwarte seitens des Kreises wegen der „enormen Wirtschaftskraft der IAV wohlwollende Unterstützung“ und im Rückblick auf frühere Pläne für eine zweite Zufahrt eine Einstellung des „Störfeuers“.

Um heraus zu finden, wo eine Zufahrt Sinn mache, soll eine qualitative Verkehrszählung Anzahl und Richtung der abfahrenden Fahrzeuge feststellen, erklärte Nerlich. Als Varianten nannte er die ehemals geplante Verbindung von B4 und K114 sowie einen Brückenschlag über den Allerkanal zur Wolfsburger Straße als weitaus günstigere Alternative.Wenn alles perfekt laufe, könne frühestens in zwei Jahren die Maßnahme umgesetzt sein, so der Bürgermeister.

Parallel sollen kurzfristig kleine Änderungen wie Ampelschaltungen oder die Verlegung von Bushaltestellen vorgenommen werden, um den langen Wartezeiten vorm Kreisel an der Braunschweiger Straße abzuhelfen: „Und wir hoffen für die Richtung Braunschweig auch auf die RegioStadtbahn, sofern sie denn irgendwann kommt.“

jr

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