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Politik: Kreisstraßen-Sanierungsprogramm fortsetzen

300-Kilometer-Tour Politik: Kreisstraßen-Sanierungsprogramm fortsetzen

Auf dem Papier hat sich die Politik bereits mit dem Zustand und einem Sanierungsprogramm für die Kreisstraßen befasst, jetzt gab’s Ortstermine: Die Mitglieder des Verkehrsausschusses fuhren eine Route von 300 Kilometern ab.

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Vor Ort Straßen inspiziert: Landrat Dr. Andreas Ebel und Ausschussvorsitzender Siegfried Weiß (l.).

Quelle: privat

Landkreis Gifhorn. Ergebnis: Die Fortsetzung des Investitionsprogramms – eine Millionen Euro pro Jahr für Radwege, drei Millionen Euro für Straßen und einem 16-Millionen-Euro-Gesamtvolumen – ist über 2020 hinaus notwendig.

Uwe Peters, zuständiger Abteilungsleiter für Straßenwesen erklärt, dass bereits im Vorfeld die Verwaltung eine visuelle Straßenbewertung sämtlicher Kreisstraßen vorgenommen habe.

Während der Bereisung seien den Politikern bereits abgeschlossene und fertige Baumaßnahmen vorgestellt worden – darunter die Ortsdurchfahrt in Darrigsdorf. „Anderseits wurden aber auch primär Straßen gezeigt, die dringend einer Sanierung bedürfen – darunter die Ortsdurchfahrt Glüsingen“, sagt Peters.

Einen Stopp gab’s unter anderem in Grußendorf an der L 289. Entlang dieser Landesstraße ist zwischen Westerbeck über Grußendorf bis Ehra der Bau eines Radweges geplant. Vorgesehen ist ein Gemeinschaftsmaßprojekt zwischen der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, der Gemeinde Sassenburg, dem Landkreis Gifhorn und der Gemeinde Ehra-Lessien. Im Kreisentwicklungskonzept des Landkreises Gifhorn sei beschlossen worden, dass der Landkreis die Planungskosten übernimmt.

Landrat Dr. Andreas Ebel betonte: „Auch Kreisstraßen mit geringer Belastung dürfen nicht vernachlässigt werden, da sie eine hohe Bedeutung für den ländlichen Raum besitzen.“ Das sieht auch Ausschussvorsitzender Siegfried Weiß so: „Die Kreisstraßen sind einfach ein wichtiger Faktor für die Lebensqualität der Menschen.“

Schon in der nächsten Sitzung des Verkehrsausschusses Anfang des kommenden Jahres soll das Bauprogramm aus 2013 fortgeschrieben werden. „Vorrangiges Ziel ist hierbei, dass die Straßen mit einer Zustandsnote von 4,5 und schlechter aufgenommen werden, unabhängig von der Verkehrsstärke und der Straßenbedeutung“, erklärt Peters.

Von Uwe Stadtlich

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