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Pokemon-Go-Fieber: Gastronomie kann profitieren

Gifhorn Pokemon-Go-Fieber: Gastronomie kann profitieren

Gifhorn. Am Gifhorner Schloss und am Tankumsee sind die Pokemon-Jäger los. Inwieweit können Gastronomie, Handel und Jugendeinrichtungen vom Hype um dieses Smartphonespiel profitieren? Das wird unterschiedlich - mit der Tendenz zur Skepsis - eingeschätzt.

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Nützlicher Nebeneffekt: Pokemonjäger können sich wie hier in der Cappucabana von der digitalen Monsterjagd im Freien erholen.

Quelle: Lea Rebuschat

Gifhorn. Wenn das Sommerferienprogramm in wenigen Tagen abgehakt ist, wird sich das Team der Gifhorner Grille den Pokemons widmen. „Das ist nicht an uns vorbei gegangen“, sagt Nadine Gaumert. „Es ging los mit unserer Pullman-City-Fahrt.“ Selbst zwischen Cowboys und Kutschen suchten die Teilnehmer mit Smartphones nach Pokemons. Man werde sich nun wohl entsprechende Angebote überlegen. „Da kommt man als Jugendeinrichtung nicht dran vorbei“, sagt Gaumert. Gut, dass die Grille gerade einen Praktikanten habe, der „fit in dem Thema“ sei.

Fatih Kilic ist es gleich aufgefallen: Plötzlich waren viele Jugendliche auch abends auf dem Marktplatz und kehrten im Cappu Bistro ein. „Mein Geschäft hat sich belebt.“ So beantragte er einen Pokestop für den Schlosssee und bietet in der Cappu Cabana Stromladestationen an. Es kamen Gäste, die vorher nie da waren. Wie Michaela und Arne Camehl aus Dannenbüttel, deren Sohn Kilian (11) auf Pokemon-Jagd ging. „Der Kleine ist beschäftigt, und wir können hier was trinken.“

Eine gute Idee für Gastronomen, findet Udo von Ey, vor dessen Kaufhaus Schütte auch eine Monster-Arena ist. Für den Handel sei das aber „nicht von Bedeutung. Es kommen dadurch nicht mehr Kunden.“

Auch Burkhard Roozinski von der Tankumsee-Gesellschaft erwartet keinen Besucheransturm, nur weil es auch bei ihm Monster zu erhaschen gibt. „Ich sehe ab und zu junge Leute, die mit der Nase auf dem Handy rumlaufen. Die kommen aber nur kurz, holen sich ein Monster ab und sind dann wieder weg. Das sind Minutengäste.“

rtm

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