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Gifhorn Stadt Poetry Slam: Lehrter Ekstase und ein nachdenkliches Ende
Gifhorn Gifhorn Stadt Poetry Slam: Lehrter Ekstase und ein nachdenkliches Ende
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18:00 23.02.2014
Sieger beim Gifhorner Poetry Slam: Richard Schuster gewann den Dichterwettstreit. Vom Publikum gab es für seinen nachdenklichen Beitrag im Finale Bestnoten. Quelle: Sebastian Preuß
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Poetry Slam, das ist ein Dichterwettstreit, manche nennen es sogar Dichterschlacht. Die Texte müssen selbst geschrieben sein, „aus der eigenen Hirnrinde gequetscht“, wie Moderator Dominik Bartels sagte. Und ganz wichtig: Das Publikum muss mitmachen, muss Rufen, Klatschen, Trampeln - und dann den Auftritt bewerten.

Zehn Dichter stellten sich am Freitagabend dem Wettstreit, mit Günter Kraft und Harald Stanger waren auch zwei Gifhorner dabei. Mit einfachem Vorlesen ließ sich das Publikum nicht fangen. Nein, die Gedichte wurden inszeniert. So wie bei Tobias Kunze, der das Leben im verschlafenen Städtchen Lehrte in wahrer Ekstase auf die Bühne brachte, brachiale Wortgewalt siegte bei ihm über elegante Lyrik - dem Publikum gefiel es.

So war es auch beim letzten Stück des Abends, „Das, was“ von Richard Schuster. Darin erzählte er von einer schlimmen Krebserkrankung - und von dem, was der Erkrankte daraus macht. „Auch das ist Poetry Slam“, sagte Dominik Bartels.

Mit den Bestnoten für Schuster bewies das Gifhorner Publikum feines Gespür - wie überhaupt am ganzen Abend. „Es ist ein Publikum mit Herz, das sehr aufmerksam ist und differenziert bewertet“, meinte Bartels. Und wenn es das noch für einen guten Zweck tut, nämlich für die AZ-Initiative „Helfen vor Ort“ - um so besser. „Damit gehört Gifhorn zu den Großen im Poetry Slam“, freute sich auch AZ-Anzeigenverkaufsleiter Hans-Jürgen Dölves.

alb

Sassenburg. Fürs Publikum war das ein abwechslungsreicher Freitagabend, für die Kulturschmiede Sassenburg (KusS) ein fulminanter Auftakt: Das Künstler-Karussell als erste Veranstaltung des jungen Kulturvereins hatte 230 Zuschauer an die drei Veranstaltungsorte gelockt - ausverkauft!

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