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Podiumsdiskussion über Gifhorns Mieten

Gifhorn Podiumsdiskussion über Gifhorns Mieten

Würde ein Mietspiegel, der bisherige Höhe dokumentiert, einen Anstieg der Mieten in Gifhorn bremsen? Mit diesem Thema befasste sich eine Podiumsdiskussion am Donnerstagabend in der Scheune des Deutschen Hauses.

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Podiumsdiskussion der Gifhorner SPD: Würde ein Mietspiegel wie eine Preisbremse funktionieren, oder wäre eine Baukostenbremse wirksamer?

Quelle: Photowerk (cc)

Die SPD, die einen Mietspiegel für Gifhorn fordert, hatte dazu eingeladen.

Knapper Wohnraum, starke Wirtschaft: „Dadurch wird der Druck groß auf den Wohnungsmarkt“, sagt SPD-Ratsherr und Podiumsteilnehmer Gunter Wachholz. Bei großer Nachfrage stünden nur weniger als ein Prozent der Wohnungen leer. In Wolfsburg seien die Preise schon jetzt astronomisch hoch. Ein Mietspiegel würde in Gifhorn künftig einen weiteren Anstieg abmindern.

Timo Sass, Geschäftsführer des Mietervereins Braunschweig und Umgebung, würde einen Mietspiegel für Gifhorn befürworten. Er machte Mietern, die schon jetzt über zu hohe Mieten klagen, aber keine Hoffnungen. Ein Mietspiegel würde nur bestehende Mieten deckeln, aber nicht für neue Mieten gelten. Dafür wäre eine Mietpreisbremse nötig, auf die Gifhorn allerdings kaum Aussichten hätte.

Der dritte Podiumsdiskutant, Andreas Otto von der Gifhorner Wohnungsbaugenossenschaft, wünscht sich viel eher eine Baukostenpreisbremse. „Die Baukosten fressen die Einsparungen, die wir durch die niedrigen Zinsen haben, wieder auf.“ Er rechnete vor: Wohnraum zu schaffen koste zurzeit zehn Euro pro Quadratmeter. Niedrigere Mieten wären ohne öffentliche Förderung unmöglich.

Rund 50 Zuhörer waren bei der von Journalist Jürgen Stricker moderierten Diskussion dabei, darunter viele Ratsherren und SPD-Mitglieder.

rtm

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