Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Planfeststellung wird zur Geduldprobe

Vierspuriger Ausbau der B 4 Planfeststellung wird zur Geduldprobe

Die öffentliche Auslegung ist schon seit fast einem dreiviertel Jahr abgeschlossen, und immer noch steht kein Erörterungstermin zu den Einwendungen rund um den vierspurigen Ausbau der B 4 zwischen Gifhorn und Braunschweig fest, geschweige denn ein Termin für den Baustart.

Voriger Artikel
Künstliche Intelligenz interviewt Bundesministerin
Nächster Artikel
Oberlandesgericht entscheidet im September

Wann kommt die vierspurige B 4? Die Autofahrer brauchen bei Rötgesbüttel und Meine immer noch Geduld, das Planfeststellungsverfahren kostet Zeit.

Quelle: Christian Opel (Archiv)

Kreis Gifhorn. Immerhin hat die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel mehr als 200 Einwendungen zu kommentieren. Bis wann sie damit durch sein wird, vermag stellvertretender Leiter Michael Peuke nicht einzuschätzen.

In seiner Behörde sei ein halbes Dutzend Leute mit dem Thema B 4 bei Meine, Rötgesbüttel und Ausbüttel beschäftigt. Hinzu kommen noch die Teams von mindestens drei externen Ingenieurbüros, die der Landesbehörde in den Punkten Lärm, Verkehrsanlagenplanung und Ausgleichsflächen zuarbeitet. Vor allem in letzterem Punkt gebe es zurzeit einen Haufen Fragen zu klären, sagt Peuke. „Wir haben Flächenangebote für Kompensationsmaßnahmen dazu bekommen. Die müssen wir jetzt im Detail prüfen.“

Anwohner und Betroffene haben darüber hinaus den Lärmschutz als unzureichend kritisiert und eine östliche statt westliche Umfahrung Meines vorgeschlagen. In Sachen Standort geht Peuke davon aus, dass es bei der westlichen Route bleibt. Was den Lärmschutz angeht, bleibt er bei den Argumenten, die er seinerzeit schon beim Infoabend in Rötgesbüttel angeführt hatte: „Wir haben beim Lärmschutz alles richtig gemacht.“ Die B 4 sei so geplant – nämlich so weit vom Ort weg –, dass die Grenzwerte nicht überschritten würden. Man werde die B 4 durchaus hören, räumt Peuke ein. Es gehe nicht darum, sie unhörbar zu machen. Die Grenzwerte bewerteten lediglich die Zumutbarkeit des Lärms der neuen Straße – und sie würden eingehalten.

Wann Peuke die Gegenäußerungen zur Planfeststellungsbehörde schicken kann, weiß er noch nicht. „Wir sitzen noch ein bisschen dran und warten auf Zuarbeit von den Ingenieurbüros.“ Das weitere Vorgehen sehe vor, dass die Planfeststellungsbehörde die Gegenäußerungen der Landesbehörde in Wolfenbüttel prüfen werde, zum Beispiel was davon erörtert werden muss. Und: „In einigen Bereichen wird man vielleicht die Planungen anpassen müssen.“

Damit steht auch weiterhin in den Sternen, wann ein Planfeststellungsbeschluss und damit der Startschuss für die europaweite Vergabe der Bau-Aufträge erfolgen kann.

Von Dirk Reitmeister

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Gifhorn Stadt

Themenwoche "Sicherheit": Auf dieser Seite haben wir alle relevanten Artikel mit dem Schwerpunkt "Kreis Gifhorn" für Sie zusammengefasst. mehr

Ausbildungsplatz in der Region Gifhorn gesucht? Dann schau bei Azubify.de vorbei, deiner Anlaufstelle für alles rund um die Ausbildung in Gifhorn. Powered by AZ. mehr

Viele strittige Entscheidungen in der Fußball-Bundesliga: Was halten Sie vom Videobeweis?

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr